Monat: Juli 2023

  • Almkräuter kennenlernen und verwenden – Praxisseminar mit Kochen und Rundgängen

    Almkräuter kennenlernen und verwenden – Praxisseminar mit Kochen und Rundgängen

    28. – 30. Juli 2023

    Seminarleiter: Dipl.-Ing. Dr. Michael Machatschek
    Seminarort: Hochkarhof am Hochkar, Göstling
    Seminarzeiten: Beginn Fr 18:00 und Ende So ca. 14:00
    Kosten: €240,00 exkl. MwSt.; zzgl. Unterkunft und Verpflegung
    Anmeldung: https://www.tem-akademie.com/termin/almkraeuter-kennenlernen-und-verwenden-praxisseminar-mit-kochen-und-rundgaengen-23/

    Wir haben von den Vorfahren gelernt, mit dem Gebrauchswissen unserer Wildpflanzen das Überleben zu sichern.
    Von den nutzbaren Arten sind die Gebräuche nur mehr vage bekannt bzw. stehen wir im Glauben, sie seien als Heil- oder Nahrungsmittel nicht verwendbar. In Verantwortung an die nächsten Generationen sind Kenntnisse der Heilkraft und Kulinarik weiterzugeben, denn es ist nicht abschätzbar, wann sie diese Kenntnisse in Notsituationen benötigen werden.
    Doch die Nutzung von Wildpflanzen soll nicht auf die Not beschränkt bleiben, sondern soll unser Essen täglich genussvoll und heilsam bereichern. Die Landschaft der Alm bietet für Speisezwecke und Heilanwendungen viele frische Beispiele, welche von jeder Person in der Küche umsetzbar sind. Vor allem die Pflanzen im Gebirge gelten als besonders heilkräftig.
    Anhand von insgesamt drei Rundgängen werden in der Umgebung Nutzpflanzen angesprochen und deren Gebrauchsmöglichkeiten erläutert. Durch das Verwenden lernen wir einen sorgsamen Umgang mit der Natur und machen selber wichtige Erfahrungen durch das Selbertun. Gesammelte, nahrhafte Wildkräuter verkochen wir zu Mittag gemeinsam. Dabei lernen wir die Grundprinzipien im Umgang mit Wildpflanzen.

    Zielsetzungen:

    • Schwerpunkt Nutzpflanzen der vorhandenen Almvegetation, erlernen der Ansprache der Pflanzen über die Merkmale
    • Kennenlernen von Pflanzen über ihre Verwendungsmöglichkeiten für die Heilkunde und für die Ernährung
    • Geschmäcker, achtmal anders
    • Wuchsstandorte und Standortansprüche der Pflanzen
    • Almwirtschaftliche Grundkenntnisse und warum bestimmte Pflanzenarten auf der Alm da sind
    • Spielerisches und praktisches Lernen von nutzbaren Wildpflanzen und Naturzusammenhängen
    • Erfahrungen mit rohem und gekochtem Geschmack machen und Umgang mit Gesammelten in der Kulinarik
    • Das Seminar ist geeignet für: Naturheilkundige mit traditionellem Hintergrund, alle Natur- und Pflanzeninteressierte

    Mitzubringen sind:
    Gutes Schuhwerk, Sonnen- oder Regenschutz, Sammelsäcklein und Notizblock zum Mitschreiben und eventuell ein Fotoapparat.

    Begrenzte Teilnehmerzahl: es stehen 18 DZ zur Verfügung, bei DZ-Belegung können es auch mehr sein.

    Ablauf:
    Freitag 18.00: Ankunft, Einfinden; 19.00: Beginn am Abend mit einer Einführung
    Samstag 8.30: Wanderung am Vormittag, zu Mittag gemeinsames Kochen, Wanderung am Nachmittag
    Sonntag 8.30: Wanderung mit Kräutersammeln, gemeinsames Kochen zu Mittag, Ende mit dem gemeinsamen Essen.

    Hotel:
    Bitte direkt beim Hotel rechtzeitig buchen. Belegungsmöglichkeiten gibt es EZ und DZ.
    www.hochkarhof.at

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: Erna Janisch, https://www.tem-akademie.com/

  • „Aderlass“ in der SonnenApotheke, Gunskirchen

    „Aderlass“ in der SonnenApotheke, Gunskirchen

    01. September 2023

    Veranstalter: SonnenApotheke, Gunskirchen, www.sonnenapo.at
    Mit: Dr. Martin Spinka
    Veranstaltungsort: SonnenApotheke, Gunskirchen
    Kosten: €110,00
    Anmeldung: telefonisch unter: +43 7246 8700, per Mail: office@sonnenapo.at, oder persönlich in der SonnenApotheke.

    Beim Aderlass wird zuerst unter ärztlicher Aufsicht schonend eine kleine Menge Blut entnommen, danach erfolgt das Beratungsgespräch mit einer Pharmazeutin. Genießen Sie dabei Ihr Hildegard-Frühstück!

    Der Aderlass ist ein uraltes Reinigungsverfahren, das auch heute noch in den Krankenhäusern angewandt wird. Es unterstützt die Entfernung von Giftstoffen aus dem Körper, führt zu einer Verbesserung des gesamten Stoffwechsels und regt zudem das körpereigene Immunsystem an.

    Der Aderlass entspricht der Nachahmung der Mens einer Frau. Frauen haben durch diesen monatlichen „Aderlass“ den Männern gegenüber enorme gesundheitliche Vorteile. Vor allem aber wird durch diesen natürlichen „Aderlass“ einer Frau das Risiko an einem Leiden des Herz-/Kreislaufsystems zu erkranken stark reduziert. Im Wechsel allerdings haben Frauen wieder das gleiche Herz-/Kreislaufrisiko. Wäre es da nicht angebracht, ein sanftes und bewährtes Ausleitungsverfahren wieder mehr ins Rampenlicht zu rücken?!

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: Mag.a. pharm. Dr. Karin Rahman, www.sonnenapo.at

  • Die Energie-Situation in der konstitutionellen Irisanalyse

    Die Energie-Situation in der konstitutionellen Irisanalyse

    Teil 3

    Fortsetzung der Erläuterung möglicher Einflussfaktoren auf die Energiebilanz des Gesamtorganismus:
    ad 5 und 7: Schärfen haben immer wesentlichen Einfluss auf die Energiesituation des Organismus, indem sie die humoralen Qualitäten der Nährsäfte pathogen verändern.

    In der praktischen Arbeit ist es ausreichend, zwischen gelbgalligen (cholerischen) und schwarzgalligen (melancholischen) Schärfen zu differenzieren.

    Schärfen manifestieren sich augendiagnostisch in Fremdpigmenten: Gelbe, braune und orange Pigmente zeigen cholerische Schärfen. Schmutzig-braune, ocker / beige, grau-schwarze Pigmente lassen melancholische Schärfen erkennen. Zu den Schärfe-Zeichen zählt auch das leuchtend helle Weiß, als Hinweis auf azide Diathese, die im humoralen Sinne aber auch nichts anderes ist als eine Schärfenbelastung mit meist gelbgalliger Qualität.

    Die qualitative Gemeinsamkeit beider ‚Gallen‘ ist die Trockenheit. Das bedeutet, dass die physiologische Feuchtigkeit – und damit die Energiereserven – durch gelb- und schwarzgallige Schärfen stets reduziert wird.

    Cholerische Schärfen (= pathologische Hitze) sind zwar für hyperkinetische Symptome verantwortlich und steigern damit den Energieverbrauch, können aber fehlende physiologische Wärme nicht kompensieren. Dieser Mechanismus kann in einen circulus vitiosus münden.

    Melancholische Schärfen reduzieren nicht nur in pathogener Weise sowohl das Wärme- als auch das Feuchtigkeitsprinzip, sondern blockieren zusätzlich Vitalprozesse.

    Therapeutische Zielvorgaben:
    Bei cholerischer Schärfenbelastung: Anregung der Elimination, primär über das Leber-Galle-System, z.B. mit Taraxacum ø, Chelidonium ø, Podophyllum D4 uam.
    Bei melancholischer Schärfenbelastung: Anregung der Elimination der Milz, z.B. mit Scolopendrium, Grindelia, Ceanothus uam.

    ad 6: Der Abtransport von Überschuß-Säften und Schärfen aus den Geweben zu den Eliminationsorganen ist ebenfalls ein energieintensiver Prozess, der aber zwingend notwendig ist, um die interstitielle Transitstrecke ‚frei‘ zu halten.

    Es sind zwei sehr häufig zu sehende Konstitutionen, deren pathophysiologisches Thema genau diese Aspekte im Zentrum hat: Die hydrogenoide und die plethorische Konstitution.

    Die hydrogenoide Konstitution erkennt man iridologisch an neblig-wolkigen Verwischungen oder Wolken in der mittleren Ziliarzone. Im braunen Auge zeigt sich meist eine milchige Verschmierung der mittleren Ziliarzone unter dem braunen Pigment, wie in Bild 5.

    Humoralmedizinisch liegt hier ein Übermaß kalten Schleims vor, der aufgrund des Energiemangels nicht bewegt werden kann. Im wissenschaftlichen Denkmodell handelt es sich dabei um Störungen der osmotischen Grundfunktionen, wodurch das ‚Strömungsgefälle‘ zwischen Interstitium und dem lymphatischen und venösen Fließsystem nicht ausreichend aufgebaut werden kann. Folge: Feuchte Überfrachtung aller Gewebe, was sowohl den interstitiellen Nährstrom, als auch den Abtransport ausscheidungspflichtiger Säfte blockiert.

    Therapieansatz: Individuelle Konstitutionstherapie


    Bildbeschriftung: Hydrogenoide Konstitution auf sanguinogener (hämatogener) Basis

    Weitere konstitutionelle Merkmale: Atonisch-asthenisch, gastrisch, spasmophile Diathese

    Die plethorische Konstitution ist augendiagnostisch leicht an der generell oder sektoral erweiterten Krausenzone erkennbar. Häufig sind auch Transversalen in der Krausenzone vorhanden. Jedes dieser Zeichen ist auch allein Hinweis auf passive Stauungszustände in den Fließsystemen (= Plethora). Auch durch diesen pathophysiologischen Mechanismus wird der Abtransport ausscheidungpflichtiger Säfte verhindert, mit den o. g. Folgen.

    Therapieansatz: Individuelle Konstitutionstherapie. Linaria ø hat sich hierbei sehr bewährt (Bezugsquelle: www.phytopharma.at)


    Bildbeschriftung: Plethorische Krausenektasierung zwischen 1:30 und 4:30 mit deutlicher Abdunkelung der Krausenzone (der helle Spinkterring in der Krausenzone hat irisdiagnostisch keine Bedeutung!), Zwischen 5 und 8 Uhr viele Transversalen und aberate Fasern.

    Konstitutionelle Merkmale: Plethorisch, lymphatisch-hypoplastisch auf lymphatischer Basis, azide Diathese
    ad 8: Die Bedeutung des Interstitiums als zentralem Ort sämtlicher Stoffwechsel- und Regulationsprozesse kann heute als bekannt voraus gesetzt werden.

    Daher spielen die interstitiellen Grundfunktionen auch eine entscheidende Rolle im Energiehaushalt des Organismus, weil sie an allen oben beschriebenen Funktionen beteiligt sind.

    Die Labilität sämtlicher interstitieller Funktionen ist das pathophysiologische Thema der mesenchymal-hypoplastischen Konstitution. Daher muss bei betroffenen Personen auch mit komplexen energetischen Defiziten gerechnet werden.

    Das irisdiagnostische Erkennungsmerkmal ist das ‚zerrissene‘ vordere Stromablatt.

    Beispiele für konstitutionstherapeutische Mittel: Silicea, Calc. silicicum, Alumen, Equisetum.


    Bildbeschriftung: Typische mesenchymal-hypoplastische Konstitution mit dunklem Begleitschatten (der helle Spinkterring in der Krausenzone hat irisdiagnostisch keine Bedeutung!) Der Lipidring steht humoralmedizinisch für kaltes, nicht verwertbares Phlegma.

    Weiteres konstitutionelles Merkmal: Plethorisch

    In den Augenbildern wird deutlich, dass die beschriebenen energetischen Aspekte selten nur durch ein Phänomen in der Iris erkennbar sind, sondern meist durch Zeichen-Kombinationen, aus deren Verknüpfung der Augendiagnostiker präzise den individuellen humoralen Hintergrund der Defizite in der Energiebilanz analysieren kann. Dies als Basis eines Therapiekonzeptes, das weit über die indikationsorientierte Behandlung der aktuellen Krankheitssituation hinaus geht.

    Dieser Artikel wurden aufgrund des Umfangs in mehrere Teile unterteilt, die wir in den letzten Newslettern veröffentlicht haben. In den kommenden Newslettern wird „Das Feuchtigkeitsprinzip in der konstitutionellen Irisanalyse“ Thema sein.

  • Pulsdiagnose: Kunst, die Lebensmelodie zu lesen!

    Pulsdiagnose: Kunst, die Lebensmelodie zu lesen!

    Die Technik der Pulsdiagnose weist den Weg zu maßgeschneiderten Gesundheitsprogrammen.

    TEM-Pulsdiagnose:
    Ein wichtiges diagnostisches Werkzeug stellt die Pulsanalyse dar, die in allen vormodernen Medizinsystemen (TCM, Ayurveda und tibetische Medizin) vorkommt und in der TEM eine ganz eigene, typisch europäische Ausprägung gefunden hat.

    Seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. haben griechische Ärzte den Puls eindringlich untersucht. Vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert haben Ärzte und Therapeuten die Pulsdiagnose immer wieder weiterentwickelt. Anders als die heutige Schulmedizin, die ausschließlich auf das Herz-Kreislauf-System fokussiert, untersucht das traditionelle Puls-Lesen die energetische Gesamtverfassung des Körpers und der jeweiligen Organfunktionskreise.

    Baderpulse – tierisch einfach!
    Die Bader und Baderinnen des Mittelalters haben eine vereinfachte Pulsdiagnose gepflegt, mittels derer sie sich eine schnelle Übersicht über die aktuelle Temperament-Situation ihres Klienten verschafften und beispielsweise das richtige Massageöl im Rahmen des mittelalterlichen Badstubenprogramms wählten. Diese Pulsdiagnose sei hier in ihren Grundzügen kurz erklärt:

    Der munter spielerisch hüpfende Delphin steht für warm-feucht und damit für den sanguinischen Zustand. Er klingt wie ein fröhlich zügiges duck-duck…

    Der energetische, gespannte Leopard steht für heiß-trocken und damit für den cholerischen Zustand. Er klingt wie ein fokussiertes zack-zack…

    Die elegant schlängelnde zischende Schlange steht für kalt-trocken und damit für den melancholischen Zustand. Sie klingt wie ein verhaltenes, abgesunkenes ffffft ffffft…

    Der behäbige und gleitende Schwan steht für kalt-feucht und damit für den phlegmatischen Zustand. Er klingt wie ein langsames und schweres duuffff duuffff…

    Und vom Pulsbefund her haben die Bader dann ihr medical-wellness-Programm mit Massageölen aufgesetzt: Dem Sanguiniker tut ein Massageöl mit Schafgarbe gut; der Cholerikerin passt hingegen Rosenöl. Ideal für den Melancholiker ist ein Melissenöl; die Phlegmatikerin profitiert ganz besonders von einem Thymianöl. Diese Baderpulse sind zugegebener Weise etwas vage; sie stellen dennoch eine gute Vorschule dar, um die Kunst des Puls-Lesens kennenzulernen. Wer darüber hinausgehen möchte, der sollte mit InstiTEM den 3-D-Puls lernen: lang oder kurz, breit oder eng, hoch oder tief. Danach gehts ans Üben von neun weiteren Pulskategorien.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

    Veranstaltungstipp: Kunst des Lesens!
    Entdecke mit InstiTEM diese feinsinnige Kunst der TEM – von der laientauglichen Anfängerstufe bis hin zu einer gewissen Professionalität. Wer die erwähnten Baderpulse üben und dann in die Fortgeschrittenen-Klasse der traditionellen Pulsdiagnose eintauchen und sich in der Kunst der Zungendiagnose vertiefen möchte, der hat im September im Curhaus Bad Kreuzen eine ganz besondere Gelegenheit dazu.
    https://www.institem.com/veranstaltungen/tem-vertiefung-uebung-kunst-des-lesens-bad-kreuzen-herbst-2023/

    08.–10. September 2023: TEM-Vertiefung und Übung „Kunst des Lesens“, www.curhaus.at

  • Feuerküche erfrischend anders

    Feuerküche erfrischend anders

    Macht es Sinn im Sommer zu grillen?
    Gleich vorneweg! Die Traditionelle Europäische Medizin, die auf der Jahrtausende alten Säftelehre basiert, hat da so ihre Bedenken – aber, das soll uns den Spaß nicht verderben.

    Ein paar kleine Korrekturen und schon wird aus trockenem Grillgut, ein köstlich erfrischendes Mahl. In der Hitze des Sommers ist es für unseren Körper wichtig, genug Flüssigkeit und Feuchtigkeit zu sich zu nehmen, die der Körper auch gut behalten kann und eine ausgewogene Balance zu finden.

    Erfrischend und wohltuend sind vor allem viele Gemüsesorten wie Zucchini, Melanzani, Paprika, Radieschen, Spinat, Mangold und eine Vielzahl von (Bitter)Blattsalaten – und davon gibt es jetzt wirklich reichlich. Beim Obst solltest du vor allem zu Beeren und Weichseln greifen, aber auch zu Kirschen, Marillen, Pfirsichen und Nektarinen. Einige Lebensmittel haben eine kühlende Wirkung.

    Dazu gehören Gurken, Tomaten, Avocado, Sprossen, Algen, Zitrusfrüchte und Melonen. Zu den eher kühlenden Getreidesorten zählen Gerste, Weizen und Buchweizen. Auch viele Hülsenfrüchte wie Kichererbsen sind im Sommer gut geeignet, aber achte besonders jetzt auf eine blähungshemmende Zubereitung und würze mit Kümmel, Bohnenkraut und ähnlichem.

    Huhn, Ente, Kaninchen und alles aus dem Wasser wie Fisch, Muscheln, Calamari, Tintenfisch, Flusskrebs, Krabben und Kaviar – das sind alles tolle Optionen. Auch Milchprodukte wie Joghurt, saure Milch, Buttermilch und Topfen – mit Ingwer, Pfeffer, Kräutern, Salz, Honig und so weiter gewürzt – sorgen für eine angenehme Erfrischung. Vergiss nicht auch Salzgurken, eingelegtes Gemüse, bittere Salate und Kräuter zu verwenden. Sie erfrischen und belasten den Magen nicht zu sehr.

    Bevor wir zu den erfrischend köstlichen Grillrezepten kommen, hier ein paar Grilltipps für dich:

    • Denk daran, dass Grillen eigentlich Kochen im Freien ist! Auch wenn viele gerne über offenem Feuer grillen, wird immer häufiger die indirekte Grillmethode angewendet. Dabei wird das Grillgut nicht direkt über dem Feuer platziert, sondern daneben. Dadurch wird das Essen nicht zu heiß und trocknet auch nicht so schnell aus. Weiterer Vorteil: der Garpunkt lässt sich besser kontrollieren. Ein echter Gewinn für unsere Körpersäfte und den Geschmack.
    • Verwende Gewürze, Rubs und Marinaden nach dem Grillen. Beim direkten Grillen verbrennen die Gewürze oft durch die Hitze, was schade ist. Lass das Grillgut stattdessen in den Gewürzen ziehen – zum Beispiel beim perfekten Steak.
    • Vermeide die Verwendung von Aluminiumgrilltassen. Sie eignen sich höchstens als Distanz, um zum Beispiel eine Pfanne nicht direkt auf den Grillrost zustellen.
    • Gemüse oder die beliebten Ofenkartoffeln zuerst in Backpapier und dann erst in Alufolie einwickeln. So vermeidest du den direkten Kontakt zwischen Aluminium und dem Essen.

    Gefüllte Paprika

    2 mehlige Kartoffeln, 400 g Spinat-TK oder frisch, 6 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 250 g Feta, 2 EL Sonnenblumenkerne, 2 TL Majoran Blättchen, 1-2 Spritzer Zitronensaft, frisch gepresst, Pfeffer, Salz, 2-3 Prisen Muskatnuss, 3 rote große Paprika,

    Kartoffeln weich kochen. Spinat mit feingehacktem Knoblauch und Zwiebeln in einer Pfanne mit Olivenöl dünsten und auskühlen lassen. Gekochte Kartoffeln zerdrücken und mit zerbröseltem Feta und den Sonnenblumenkernen unter den Spinat mischen. Mit Majoran, frisch gepresstem Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken. Den Stiel der Paprika mit einem spitzen Messer herausschneiden. Die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Paprika mit der Spinatmasse füllen. Den Stiel wieder hineindrücken. Paprika von allen Seiten bei starker Hitze grillen, bis die Haut teilweise schwarz wird. Gegrillte Paprika für ca. 15 Minuten in ein geschlossenes Gefäß geben oder mit einem feuchten Geschirrtuch zudecken. Dann lässt sich die Haut leicht abziehen und die Paprika können serviert werden.

    Gegrillter Obstsalat mit Milchreis

    6 Portionen: Eine Ananas, 3 Pfirsiche, 2 Handvoll Kirschen oder Beeren, 1 Zitrone, 1 EL Holunderblütensirup, 1 Bund Melisse
    Ananas in 2 cm dicke Scheiben, Pfirsiche halbieren und entkernen. Ananasscheiben von beiden Seiten und Pfirsiche und die Zitrone mit der Kernseite nach unten grillen. Melisse Blättchen in feine Streifen schneiden. Kirschen und Erdbeeren mit dem Saft der gegrillten Zitronen, Melisse Blättchen und Holunderblütensirup marinieren.
    200 g Rundkornreis, 1 L Mandelmilch, 80-100 g Zucker, 1-2 Msp. Kardamompulver und etwas Salz unter ständigem Rühren kochen. Gegen Ende von der Herdplatte ziehen und 10-15 Minuten ziehen lassen. 1-2 EL Mandelsplitter ohne Fett anrösten. Milchreis mit den gegrillten Ananasscheiben, Pfirsichen und den marinierten Kirschen anrichten und mit den gerösteten Mandelsplitter dekorieren.

    Am Ende ist es wichtig, den Grillabend zu genießen. Das Beste am Grillen ist letztendlich die gemeinsame Zeit und das Zusammensein mit Familie und Freunden!

    Ich wünsche Euch viel Spaß mit der erfrischenden Feuerküche!

    Herzlichst,
    Eure Michi

  • Wyda – Energiefelder – Druidenfaust

    Wyda – Energiefelder – Druidenfaust

    Teil 2

    Die drei Energiefelder

    Durch beobachten und erspüren erkannten die Druiden, dass es innerhalb unseres Körpers verschiedene Energiefelder gibt.

    • Das Vitalfeld: steuert die Funktionen der Organe, das endokrine Systems (Hormonsystem) und den Blutkreislaufs. Es ist im Bereich des Nabels lokalisiert.
    • Das Emotionalfeld: ist für Gefühle, Gemütszustände und Intuition zuständig. Es liegt im Herzbereich.
    • Das Mentalfeld: beeinflusst sämtliche Gehirnfunktionen, die Sinne und Denkvorgänge. Es ist im Kopfbereich im Gebiet der Zirbeldrüse, das wir auch das dritte Augen nennen, angesiedelt.

    Diese Zentren sind nicht als Fixpunkte zu verstehen, sondern stellen bewegliche Energiefelder dar, die den Ablauf der Lebensfunktionen lenken. Bei optimaler Lage und Größe fühlen wir uns gesund. Sind Menschen aus dem Lot oder ist ein Bereich blockiert oder verschoben, kommt es zu Veränderungen.

    Man fühlt sich leistungsfähiger. Die allgemeine Gesundheit bessert sich. Der Stoffwechsel optimiert sich. Unreine Haut verschwindet. Der Verstand wird klar und wach. Man kann Probleme effektiver lösen. Die Intuition verbessert sich, man darf auf sie vertrauen.

    Die Druidenfaust

    Die Druidenfaust stellt das Kernelement des Wyda dar und ist wichtig für die energetische Wirkung. Anfänger sollten sie zuallererst und gesondert üben, bis die Technik und der Bewegungsablauf automatisiert sind.

    Ablauf:
    Die Arme zur Seite ausbreiten, Finger dabei strecken. Arme vor dem Körper aufeinander zubewegen und Hände dabei zur Faust schließen. Die Fäuste berühren sich vor der Brust, dabei liegen die Fingerknöchel sanft aufeinander ohne stärkeren Druck auszuüben. Die Daumen liegen ebenso sanft aneinander. So schließt sich der Kreislauf zu einem guten Energiefluss. Einige Male wiederholen, bis die Bewegung flüssig und locker gelingt.

    Tipp: Probieren Sie die Bewegung auch mit geschlossenen Augen und achten Sie auf eine rhythmisch fließende Atmung.

    In diesem Monat, August 2023, findet die nächste Staffel einer Wyda-Ausbildung im Curhaus Bad Kreuzen statt. Siehe dazu: https://www.curhaus.at/buchbare-ausbildungsprogramme/alle-ausbildungsangebote.html?page=2

  • Erfolgreiche Saalachtaler Heilsame Tage zum Thema Pilze & Rinden

    Erfolgreiche Saalachtaler Heilsame Tage zum Thema Pilze & Rinden

    Ein Nachbericht:

    Am 23. und 24. Juni 2023 fand eine Tagung in den Unkener TEH-Naturwerken zum Thema „Pilze und Rinden“ statt, die weltweit zu traditionell geschätzten Nahrungs- und Heilmitteln gehören.

    Die Schulmedizin bedient sich ihrer zahlreichen wertvollen Wirkstoffe. Die vielfältigen Möglichkeiten der Verwendung von Pilzen und Rinden im medizinischen Bereich wurden mittels Expertenvorträgen beleuchtet. Sowohl Ergebnisse Wissenschaftlicher Forschungen als auch die Vorsorge und Pflege standen im Mittelpunkt der Heilsamen Tage im Jahr 2023. Eine Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung ab.

    Die Vorträge zeigten ein umfangreiches Wissen rund um die Pilze und Rinden auf. So wurden altbewährte (Wund-)Heilmittel aus Baum- und Strauchrinden, als auch die Therapie mit Pilzen als traditionelle Heilmethoden behandelt.

    Der erste Tag wurde mit einer interessanten Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wildwuchs“ und unter gesellschaftlichen, kulturpolitischen und rechtlichen Fragen abgeschlossen: Die hochkarätige Besetzung mit Landesrat Dr. Josef Schwaiger, Forstdirektor Thomas Zanker, Bezirksbauernobmann Klaus Vitzthum, Viehhüterin Johanna Krimbacher, FH-Professorin Dr. Oostingh sowie TEH-Obfrau Theresia Harrer-Vitzthum diskutierten interessante Aspekte.?

    So arbeitete die Moderatorin, Prof. Maria Walcher, mit den Podiumsteilnehmern in der Diskussion heraus, dass die Bildung für Kinder und Erwachsenen in Sachen Nutzung der Natur ein Dauerthema sei. Auch die sinnvolle und notwendige Bewirtschaftung der Eigentumsflächen im Landwirtschaft– und Forstsektor sei zu respektieren, sowohl von der urbanen als auch der ländlichen Bevölkerung. Die Inanspruchnahme der Kulturlandschaft durch Freizeitnutzer dürfe nicht dazu führen, dass bisher unberührte Geländekammern überrannt werden. Generell gelte es dauerhaft einen sorgsamen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen zu pflegen, da der Klimawandel ohnehin vielfältige Veränderungen mit sich bringen wird.

    Als Ansprechstelle zur Nutzung von Naturgütern und zum Aufbau eines Wissenstransfers möchten sich die TEH-Naturwerke weiterhin positionieren und dies auch ausbauen. Ausdrücklich wird dies auch von Landesrat Dr. Schwaiger unterstützt.
    Der zweite Tagungstag brachte noch Aspekte unter die rund 50 Teilnehmer/innen, wie z.B. das Schwammtragen als traditionelle Verwendung von Pilzen, die Zucht und der Anbau von Speisepilzen sowie deren Nutzung als Nahrungsquelle aber auch als Baustoff, für Papier und Farbe.

    Die Erkenntnis, welche Bedeutung Rinden und Pilze in der Gesundheitsvorsorgen haben können und wie wichtig die Inhaltstoffe der Pilze als Nahrungsquelle sind, gibt uns Ansporn, das Thema weiter zu vertiefen.
    Erste Zulassungen für Medizinprodukte für Rindenextrakte sind bereits auf dem Weg, Eine Zulassung für komplexe Mittel aus Pilzen, ist auf Grund der Gesetzeslage etwas schwieriger.

    In der Forschung sollte vermehrt der Fokus auf das Zusammenspiel der einzelnen Wirkstoffe gelegt werden, sowohl bei Pilzen als auch bei Pflanzen.
    Gerade die Komplexität, die die Wirksamkeit gegenüber Einzelwirkstoffen so sehr verbessert, macht natürlich auf der anderen Seite die Erforschung umso schwieriger.
    Nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch neue Anstöße in die Richtung der Forschung geben, die eine große Möglichkeit für hochwirksame, gut verträgliche und gut anwendbare Mitteln zur Gesundheitsvorsorge und in der Behandlung bieten, ist ein wichtiges Ziel der HS Tage -?so die Veranstalter.

    Text und Bilder zur Verfügung gestellt: Theresia Harrer-Vitzthum, TEH, www.teh.at