Autor: PD Dr. habil Lic. Karl-Heinz Steinmetz

  • Sieben Seelentiere

    Sieben Seelentiere

    Beschwerden auf der körperlichen Ebene können einen psychischen Hintergrund haben. Die Psychosomatik der Klostermedizin kennt sieben Seelentiere, um diese „Resonanzphänomene“ anschaulich zu machen. Hier eine Spurensuche in Deinem inneren Zoo.

    Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper
    Die TEM kennt „sieben innere Tieren“, um psychosomatische Dynamiken alltagstauglich auszubuchstabieren. Jedes der sieben Tiere – Schwein, Affe, Maulwurf, Bär, Hund, Esel, Löwe – steht für einen ambivalenten Aspekt unserer Lebensdynamik. Es geht darum, diese sieben Aspekte zu erkennen, mit den sieben Tieren in Kommunikation zu treten und sie in den Alltag zu integrieren. Profitiere vom kreativen Potential der Seelentiere und vermeide negative psychosomatische Beschwerden.

    Seelentiere

    • Das Schwein steht für unstillbaren Lebenshunger. Läuft dieser aus dem Ruder, landen wir in unersättlicher Gier; sublimieren wir den Lebenshunger, erlangen wir hingegen Weisheit. Das psychosomatische Feld des Schweines umfasst Adipositas, Lymphstauung etc.
    • Der Affe symbolisiert unsere Lebensfreude. Läuft diese aus dem Ruder, landen wir in infantiler Spaßsucht; veredlen wir diesen Aspekt, erlangen wir Sozialkompetenz. Das Psychosomatische Feld des Affens umfasst: Verlust der Nierenenergie, Erschöpfung etc.
    • Der Maulwurf verkörpert Sicherheitsbedürfnis. Läuft dieses aus dem Ruder, landen wir in Habsucht und Possesivität; meistern wir diese Grunddynamik, erwerben wir uns Problemlösungskompetenz. Das Psychosomatische Feld des Mauwurfs umfasst: Verspannung, Atemblockaden etc.
    • Der Bär repräsentiert Aggression, die konstruktiv oder destruktiv sein kann. Falsch gelebt, landen wir in Wut; richtig genutzt zeigt sie sich als Mut. Das Psychosomatische Feld des Bärs umfasst: Bluthochdruck, Entzündungsneigung etc.
    • Der Esel steht für das Bewusstein, dass alles Grenzen hat. Läuft dieses Bewusstsein in die falsche Richtung, landen wir bei Verzweiflung und Überdruss; leben wir diese Dynamik erlöst, erwerben wir uns Geduld. Das Psychosomatische Feld des Esels umfasst: Stagnation, Depression etc.
    • Der Hund symbolisiert Loyalität und die Kraft, dabeizubleiben. Läuft dieser Aspekt in die falsche Richtung, landen wir beim Neid; wird dieser Aspekt hingegen integriert, zeigt er sich als Treue und Beständigkeit. Das Psychosomatische Feld des Hundes umfasst: Gallenprobleme, Übersäuerung des Gewebes etc.
    • Der Löwe schließlich steht für Selbstbehauptung. Läuft diese aus dem Ruder, landen wir in Selbstüberhebung; richtig gelebt, erlangen wir hingegen echte Souveränität. Das Psychosomatische Feld des Löwen umfasst: Überforderung der Kräfte, Immunschwäche, Burnout etc.

    InstiTEM-Tipp:

    • Du kannst Dich diesen Tieren in einer besonderen Mediationstechnik widmen, sie visualisieren und mit ihnen in einen inneren Dialog treten. Dies Technik kannst Du im Vertiefungsmodul Kunst der Spiritualität einüben – etwa am letzten Oktoberwochenende 2024.
    • Außerdem sind die Seelentieren Inhalt unseres neuen Jugum-Kurses
    • Ein ausführliches Interview zu den Seelentieren findest Du in unserem Youtube-Kanal.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

  • Königskerze – Wärmende Sonne, befeuchtender Schleim

    Königskerze – Wärmende Sonne, befeuchtender Schleim

    Das Spektrum der Königskerze ist beeindruckend: von Hausteemischung über Tinktur bis zu Massageöl, bei Problemen der Schleimhäute, Wirbelsäule und Nerven.

    Wärme und Feuchte für die Schleimhäute
    Die majestätische Königskerze hat eine zweifache Signatur: Filzig-geschmeidige Blätter stehen für befeuchtenden Pflanzenschleim, der in der Pflanze steckt. Die gelben Blüten haben eine augenfällige Sonnensignatur: wärmend-stärkende Energie!

    Von daher lässt sich ein erstes Anwendungsgebiet erschließen: Tee oder Tinktur der Heilpflanze hilft bei akuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege, bei denen Befeuchtung zusammen mit sanfter Wärme gefragt sind. Besonders wirksam ist die Königskerze zudem bei rauer Stimme und rasselnden Atemgeräuschen. Hierzu erntet man die Blüten und Blätter zwischen Juli und August bei Sonnenschein zur Mittagszeit. Die entzündungshemmenden, antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften sind übrigens nicht nur Volkswissen, sondern auch durch Studien abgesichert.

    Aufrechte Wirbelsäule
    Die Königskerze beeindruckt durch ihren aufrechten Wuchs und eine Höhe von bis zu 2,5 Metern. Diese Wirbelsäulen-Signatur verweist auf eine wichtige äußere Anwendung: Königskerzenöl ist hervorragend für die Massage bei Rückenschmerzen geeignet. In der Volksheilkunde hat man die Wirbelsäulensignatur sogar noch zu einer Nervensignatur erweitert. In dieser Logik soll Königskerze bei beginnender Schwerhörigkeit, Tinnitus, Ohrenentzündungen, Nervenschmerzen und Schlaflosigkeit einen heilsamen Beitrag leisten – Anwendungen, die noch nicht durch Studien abgesichert sind, aber definitiv nicht schaden.

    Tipp 1: Königskerzen-Tinktur
    Herstellung:

    • Frische Blüten ernten, klein schneiden und mit 40 % Alkohol in Etappen in ein Glas einschichten und mit einem Stößel einstampfen, bis hin zum „Gleichstand“ – soll heißen: der Alkohol muss mindestens alle Blüten gut bedecken. Dann noch einen Fingerbreit Alkohol dazugeben.
    • Gefäß gut verschließen und für 14 Tage mazerieren lassen.
    • Nach der Mazerationszeit die Tinktur abseihen und gut abpressen, am besten in einer Tinkturenpresse, oder mit einem Löffel in einem Sieb.
    • Die Tinktur in Tinkturen-Flaschen abfüllen. Sie ist bis zu 3 Jahre haltbar.

    Anwendung: zweimal täglich je 15 Tropfen, Kur mäßig über zwei Wochen, einnehmen. Bei Husten kann die Tinktur auch mit Honig eingenommen werden (Säuglinge sollen in den ersten Lebensjahren besser keinen Honig einnehmen).

    Tipp 2: Königskerzen-Öl
    Herstellung:

    • Frische Blüten anreiben, in einem Glas mit Olivenöl übergießen, bis sie ganz bedeckt sind und noch ein Fingerbreit Öl übersteht.
    • Gut verschlossen 14 Tage an einem sonnigen Ort mazerieren lassen.
    • Gut abpressen, seihen und dunkel lagern. Das Öl ist ein Jahr lang haltbar; bis es in der kommenden Saison wieder frische Blüten gibt.

    Tipp 3: Veranstaltungstipp
    Anwendungen mit Königskerzen-Öl lernst Du am besten im Vertiefungskurs Kunst der Hand im September 2024 in Bad Kreuzen.

  • Olivenblatt

    Olivenblatt

    Seit Jahrtausenden werden die Heilkräfte der Olivenblätter in Europa genutzt, aber vielen Menschen fällt heute zur Olive nicht mehr als Olivenöl ein. Gerade deshalb bricht InstiTEM in diesem Beitrag eine Lanze für den Olivenbaum – in der Form einer Blatttinktur für die zweite Halbzeit des Lebens…

    Kraftpaket der Natur

    Olivenbäume werden nachweislich seit ca. 6 Jahrtausenden vom Menschen genutzt. Einig Schlüsseleigenschaften der Olive sind dem Menschen von Anfang an aufgefallen: Olivenbäume sind Kraftpakete und zeichnen sich durch Langlebigkeit aus. Wenn der Boden es erlaubt, wachsen ihre Wurzeln bis zu 6 Meter in die Tiefe. Auch in Regionen mit langen Trockenzeiten gibt, kann ein Baum locker über 1000 Jahre alt werden.
    Olivenbäume sind vielseitig nutzbar: Ihre Früchte können fermentiert als Oliven genossen oder aber zu Olivenöl verarbeitet werden. Weniger geläufig ist die Verwendung der Olivenblätter in der Form einer Tinktur zu Gesundheitszwecken. Der Hauptwirkstoff in den Blättern ist das Oleuropein, ein starkes Antioxidans, aber die TEM interessiert sich, neben dem Oleuropein, auch für die Breitbandwirkung des Vielstoffgemisches an wirksamen Substanzen der Blätter.

    Resilienz als Geschenk

    Viele der Heilwirkungen des Olivenblattes, welche die hellenistische Medizin und Klostermedizin beschrieben hatten – unter anderem auch von Hildegard von Bingen – sind inzwischen durch Studien abgesichert: entzündungshemmend, immunstärkend, verdauungsfördernd, den Cholesterinwert und den Blutdruck harmonisierend, antirheumatisch… Wenn man die zahlreichen Heilwirkung auf einen griffigen Nenner bringen will, könnte man sagen, der beinahe „unsterbliche“ Olivenbaum kann offensichtlich mit dem Phänomen Alterung sehr gut umgehen und ist daher für Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte, also ab der Andro- und Menopause, ein wahrer Jungbrunnen. Zwar kann man Olivenblattspezialitäten in der Apotheke kaufen, aber die Herstellung einer Blatttinktur ist völlig unproblematisch, viel günstiger und macht zudem viel Freude.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

  • Hitze im Körper

    Hitze im Körper

    Hitze im Körper: Schweißausbrüche, roter Kopf, Unruhe. Gemäß der TEM ist daran oft nicht so sehr die Sommerhitze schuld, denn es gibt auch inneres Feuer in Magen, Herz und Leber, das aus dem Ruder laufen kann. Hier InstiTEM-Tipps, was Du gegen das „lodernde Feuer“ tun kannst. …

    Hitze im Körper
    Für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist es wichtig, dass wir auf der thermischen Achse – heiß vs. kalt – in unserer persönlichen Mitte liegen. Aber immer wieder kann es passieren, dass Hitze im Körper überschießt und wir uns ziemlich unwohl fühlen:

    • Ist Dir oft heiß?
    • Schwitzt Du viel?
    • Hast Du ein rotes Gesicht oder rote Wangen?
    • Bist Du innerlich unruhig oder aufgedreht?
    • Neigst Du zu Entzündungen?

    Dann liegt das an einem Zuviel am Element Feuer! Diese Wärme wird natürlich ein Stück weit auch durch äußere heiße Temperaturen getriggert, aber letztlich handelt es sich um eine innere Stoffwechselreaktion. Wenn das Feuer überhandnimmt – oder die Gelbgalle überschießt, wie sich die TEM ausdrückt –, dann sollten wir folgende Tipps beachten, um die Körperwärme zu regulieren:

    • Vermeide scharf-erhitzende Gewürze.
    • Lasse Knoblauch und vor allem auch rohe Zwiebeln vorübergehen ganz weg.
    • Reduziere den Konsum von Kaffee und Alkohol.
    • Erhöhe den Anteil an gekochtem Gemüse in Deiner Ernährung.
    • Verzichte auf gegrilltes, frittiertes und scharf angebratenes Fleisch.
    • Minimiere Leistungsdruck, Zeitdruck und Hektik in Deinem Leben.
    • Stelle Dich Deinem heruntergeschluckten Ärger und entschärfe ihn.

    Drei Hitze-Organe der TEM
    In der Traditionellen Europäischen Medizin gelten Herz, Leber und Magen als besondere Hitze-Orte, in denen inneres Feuer sich sammeln und, im Bild gesprochen, durch Wind emporschlagen kann:

    • Herz-Hitze: Einschlafstörungen, schnelles Sprechen, Herzklopfen und -rasen, Bläschen auf Zunge und im Mund, Nervosität und Unruhe.
    • Leber-Hitze: Heißer Kopf, Neigung zu Bluthochdruck, Migräne, Tinnitus und Schwindel, rote Augen, starke Menstruationsblutung (bei Frauen).
    • Magen-Hitze: Brennende Magenschmerzen, Sodbrennen (Reflux) mit Durst auf kühle Getränke, ständiges Hungergefühl, Rachenschmerzen.

    Hier ein paar TEM-Ratschläge, was Du dagegen machen und wie Du ein Zuviel an Feuer besänftigen kannst:

    • Herz-Hitze: Ergänze Dein gekochtes Mittagessen mit Blattsalaten und fermentiertem Gemüse. Reduziere den Konsum von Kaffee drastisch. Lavendel und Rose sind besonders wirksamen Heilpflanzen, etwa als Tee.
    • Leber-Hitze: Iss Stangensellerie, Sprossen, Zucchini und Brokkoli; trinke als passenden Heilpflanzentee zum Beispiel Löwenzahn und Labkraut.
    • Magen-Hitze: Nimm Dein Essen langsam und bewusst zu Dir, konsumiere bevorzugterweise saftig zubereitete Speisen wie Gemüsesuppen (ohne Knoblauch und Zwiebeln). Zwei Heilpflanzen, die Dir besonders gut tun, sind Kamille und Käsepappel.

    InstiTEM-(Veranstaltungs)-Tipp:
    Wenn Du mehr über das Element Feuer, die Gelbgalle, die Schlüsselorgane und die TEM-Ernährungslehre wissen möchtest, dann empfehlen wir Dir besonders:

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: PD Dr. habil Lic. Karl-Heinz Steinmetz, InstiTEM, www.institem.com

  • In 7 Schritten zu besserem Schlaf

    In 7 Schritten zu besserem Schlaf

    Schlafprobleme sind im Vormarsch, wie neueste Erhebungen zeigen. Es kommt daher darauf an, selbst Gesundheitsverantwortung zu übernehmen und seine Schlafqualität aktiv mitzugestalten, in lustvollen, effektiven und ganzheitlichen Schritten – denn guter Schlaf ist ein Gesamtkunstwerk!

    Schlafprobleme, die neue Pandemie?

    Schlafprobleme – von Einschlaf- über Durchschlafstörungen bis hin zur schlechten Schlafqualität – sind die neue Pandemie! Untersuchungen in verschiedensten Ländern zeigen, wie verbreitet das Problem ist:

    • Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat man so wenig geschlafen wie heute.
    • Bis zum 19. Jahrhundert ruhte die Mehrheit der Bevölkerung 8 Stunden und mehr.
    • Die Schlafdauer liegt heute hingegen bei nur mehr durchschnittlich 7 Stunden.
    • Und um die 20 % der Bevölkerung sind laut Umfragen mit ihrer Schlafqualität unzufrieden.

    Die Herausforderung liegt vor allem darin, dass sich Schlafstörungen nicht nur nicht gut anfühlen, sondern eine nachgewiesen negative Auswirkung auf die Gesundheit haben: Kurzfristig schlagen vorwiegend eine beeinträchtigte Leistungsfähigkeit und emotionale Instabilität zu Buche. Auf Dauer gesehen ist die Bilanz des Schlafmangels verheerend: erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Depressionen, Angstzuständen und Burnout, oder Immunschwäche, die in Folge sogar die Entstehung von Krebs begünstigen kann. Was sind aber sind die Ursachen für Schlafstörungen und Schlaflosigkeit? Sie sind so vielfältig wie das Leben selbst: moderner Lebensstil mit Hektik und Stress, ein unnatürlicher Lebensrhythmus, handfeste medizinische Gründe oder mannigfache Umweltfaktoren.

    Was kann man gegen schlechten Schlaf tun?
    Bei handfesten medizinisch relevanten Schlafstörungen sollte man zum Hausarzt und gegebenenfalls auch zum Schlafmediziner gehen, um den tieferen Gründen auf die Spur zu kommen. Das alles dispensiert aber nicht von der eigenen Gesundheitsverantwortung in Sachen Schlaf. Wir können einen eigenen Beitrag dazu leisten! Dabei gilt, dass der gute Schlaf ein Gesamtkunstwerk ist. Und hier kommt die TEM ins Spiel. In der traditionellen Heilkunde hat man von jeher alle Register gezogen, um ganzheitlich die Schlafqualität zu verbessern:

    1. stell in Sachen Ernährung die Weichen auf guten Schlaf – und iss Kohlenhydrate am Morgen
    2. optimiere und befriede die Schlafumgebung – mit einem Räucher-Ritual
    3. setze Zeitanker klug und justiere die innere Uhr neu – durch Kneipp’sche Güsse und Sonnenlicht
    4. stärke Deine Stresskompetenz und lerne Entspannung – mit der Herzmeditation
    5. nutze Heilpflanzen – maßgeschneidert gemäß Deiner Symptome
    6. verstehe Deine Träume besser – und führe ein Traumtagebuch
    7. gehe mit Jetlag, Schichtdienst oder anderen Herausforderungen gut um

    Willst Du wissen wie Du dieses Gesamtkunstwerk des guten Schlafs gezielt in Deinen Alltag einbauen kannst?

    Der InstiTEM-Tipp:
    Für einige Hintergrundinformationen siehe das 25-minütige Video In 7 Schritten zu gutem Schlaf.

    Mit unserem Onlinekurs Einfach besser schlafen kannst Du die Weichen so stellen, dass Du morgens wieder erholt und ausgeruht aufwachst.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: PD Dr. habil Lic. Karl-Heinz Steinmetz, InstiTEM, www.institem.com

  • Fehler beim Intervallfasten

    Fehler beim Intervallfasten

    Intervallfasten ist eine Form der Nahrungsaufnahme, die man im Alltag nutzen kann oder in sein Frühlings-Detox-Programm einbauen sollte. Hier ein kleines Memorandum, was Du dabei tun und was Du besser lassen solltest

    Intervallfasten – Was ist das?
    Intervallfasten ist inzwischen allbekannt, und das ist gut so: Wenn Zellen länger keinen Nachschub bekommen, verfallen sie auf eine geniale Idee. Sie beginnen den Mist und Abfall zu entsorgen und machen gleichsam intensivsten Hausputz. Gerade daher wurde Intervallfasten schon immer auch als eine Technik im Rahmen von TEM-Detoxprogrammen genutzt. Die Mönche im Mittelalter kannten diesen Trick: Vegane Ernährung plus Intervallfasten sorgt für optimale Entgiftung. Der Teufel liegt allerdings im Detail.

    16/ACHT-ung beim Interfallfasten!
    Um es gleich vorwegzunehmen: Die TEM hat fürs Detox-Fasten immer schon den 16:8-Rhythmus genutzt, den wir Dir ganz besonders ans Herz legen wollen. 16 Stunden Nahrungsverzicht und keine kalorischen Getränke; Nahrungsaufnahme innerhalb von 8 Stunden. Hier weitere Punkte, die Du beherzigen solltest, wenn Du Intervallfasten willst – ganz allgemein oder als Teil eines TEM-Detox-Fastens im Frühling:

    • In den Essphase Intuition schärfen: Beim intermittierenden Fasten geht es nicht nur darum, temporär zu fasten, und dann sich in der Essphase mit erlaubten Nahrungsmitteln zu sättigen, sondern auch darum, das Essen ganz neu zu entdecken: Was tut Dir wirklich gut? Wie reagiert Dein Körper auf die verschiedenen Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Kräuter oder Gewürze? Erspüre es!
    • Damit das gelingt, solltest Du die Essgeschwindigkeit massiv drosseln: Für die Mahlzeiten in den Essensphasen kannst Du Dir richtig Zeit nehmen und langsam-gründlich kauen, ca. 20–25 Mal. Im Alltag ist diese Zahl kaum durchzuhalten, aber jetzt beim Detox-Fasten ist das ein realistisches und vor allem lohnendes Ziel.
    • Nicht übertreiben: Besonders ehrgeizige cholerische oder perfektionistisch melancholische Faster sollten aufpassen, dass aus den 16 Stunden Fasten nicht schnell mal 20 Stunden werden. Man sollte nichts im Übermaß tun, nicht einmal das Maßhalten!
    • Setze Deine Erwartungen nicht zu hoch: Intervallfasten kann nicht von heute auf morgen Krankheiten heilen oder Wunder bewirken. Gesundheit kommt in kleinen aber nachhaltigen Schritten. Setze auf Geduld und Ausdauer!
    • Vermeide beim Detoxfasten Ausnahmen: Wenn Du zwischendrin einmal anfängst, mit einer Ausnahme hier und da, werden es schnell immer mehr, und die positive Wirkung fällt aus.

    Der InstiTEM-Tipp
    Detox geht selbstverständlich weit über das 16:8-Intervallfasten hinaus: angefangen vom Ölziehen über Heilpflanzen, Wechselgüsse, Trinkmoor, Ölsalbungen, Leberwickel und Atemübungen bis hin zu „Darmbesen“ und Einläufen. InstiTEM verfilmt gerade einen Detox-Online-Kurs, der nach der Sommerpause zur Verfügung steht. Wechselgüsse und Ölziehen sowie Leberwickel kannst Du aber auch ohne Kurs schon jetzt in Deine Fastenzeit einbauen.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

  • Risotto des kleinen Mannes

    Risotto des kleinen Mannes

    TEM-Rezept mit Haferflocken

    Hafer hat zahlreiche Gesundheitsaspekte. Wir von InstiTEM waren von einer historischen, pikanten und vor allem auch kostengünstigen Zubereitungsart aus alten Kochbüchern angetan. Wir wünschen Dir guten Appetit mit diesem einfach-raffinierten Gericht…

    Gesunde Haferflocken – ein unbeschriebenes Blatt
    Haferflocken in der Küche bestechen durch zahlreiche Benefits: glutenarm, perfekt zum Abnehmen durch ein ideales Kohlenhydrat-Profil und voller wegen der beta-Glucane. Studien belegen nämlich, dass diese beta-Glucane den Blutzucker regulieren, das Sättigungsgefühl verbessern, die Darmgesundheit positiv beeinflussen, das Immunsystem aktivieren sowie den Cholesterinspiegel im Blut senken helfen. Kein Wunder, dass Hafer im Jahre 2017 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt wurde… Aus der Warte der TEM ist noch wichtig, dass Hafer bei der Verstoffwechselung trocknend wirkt und daher gerade im Winter gegen übermäßiges Phlegma (Verschleimung) wirkt. Heutzutage werden Haferflocken freilich großteils nur süß gegessen – mit Zimt und Zucker, in Muffins oder als gesundes Frühstück mit Früchten. Das schmeckt sicherlich gut aber ist doch ein wenig Schmalspur, denn Haferflocken sind ideal für ein schnelles und herzhaftes Mittag- oder Abendessen. Die historischen Kochbücher der TEM und Klostermedizin sind voller genialer Rezepte: für einen herzhaften „Haferbrei“ oder „Habermuas“, wie das Gericht im deutschen Sprachraum heißt; oder als „Porridge“, wie das Rezept im schottischen Hochland und angelsächsischen Sprachraum genannt wird.

    Haferbrei & Porridge – herzhafte Variationen
    Die herzhaften Haferflocken gehören in vielen Ländern zum Standardrepertoire – so etwa auch in Süd- und Osteuropa –, weil sie quasi jeden Geschmack annehmen und man die Haferflocken mit nahezu jedem Gemüse und fast allen Gewürzen perfekt kombinieren kann. Nach nur fünf Minuten Schnippeln und maximal zehn Minuten Kochzeit steht ein einfaches, günstiges Gericht der TEM-Gesundheitsküche auf dem Tisch – mit Radicchio, Rote Rüben, Pilze, Zucchini etc.

    Der InstiTEM-Tipp:
    Wenn Du wissen willst, mit welchen Zutaten Du das „TEM-Hafer-Risotto“ gemäß der der vier Temperamente und Elemente auf die Jahreszeiten oder Stoffwechseltypen abstimmen kannst – etwa Zucchini für den Choleriker oder im Sommer – dann empfehlen wir Dir folgenden Kurs:

    Das InstiTEM-Rezept
    Zutaten:

    • 100 g zarte Haferflocken
    • 300 ml Gemüsebrühe
    • 1 kleine Zwiebel
    • 150 g frisches, tiefgefrorenes oder eingelegtes Gemüse
    • 1 TL getrocknete Kräuter, etwa Oregano oder Basilikum
    • Öl zum Anbraten
    • Parmesan oder einen anderen lokalen Hartkäse
    • etwas Butter

    Zubereitung:

    • Zwiebeln klein hacken und alles andere Gemüse in bissgroße Stücke schneiden
    • Zwiebel in Öl anschwitzen
    • Gemüse hinzugeben und alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Hitze andünsten
    • Haferflocken und Brühe dazugeben, aufkochen lassen und alles noch fünf Minuten auf niedriger Hitze sanft garen
    • ständig umrühren, damit der Porridge nicht anbrennt
    • zum Schluss geriebenen Hartkäse drüber geben, Butter hinzufügen und kräftig unterrühren und kurz rasten lassen
  • Ulmenrinde – Urkraft der Bäume nutzen

    Ulmenrinde – Urkraft der Bäume nutzen

    Ulmenrinde ist ein Klassiker bei Gastritis, Sodbrennen und bronchopulmonalen Beschwerden. In der Tierheilkunde wird die Rinde breit eingesetzt, für den Menschen ist sie hingegen noch ein Geheimtipp!

    Riese unter den Bäumen
    Viele denken bei TEM sofort an Kräuter und übersehen dabei, dass zu den Heilpflanzen auch Bäume gehören, die uns ihre Rinde für Heilzwecke zur Verfügung stellen – in unserem Fall die Ulme. Das Heilrinden-Thema passt übrigens so gut in den Jänner, weil gerade jetzt die beste Sammelzeit dafür ist: Wenn die Bäume schlafen, können wir überzählige Äste herausschneiden und die Rinde ernten. Die Ulme bietet uns gewissermaßen die Urkraft der Bäume, denn Ulmen sind nachweislich schon seit Millionen von Jahren auf der Erde, wachsen mit Riesenkräften bis zu einer Höhe von 40 Meter heran und können an günstigen Standorten bis zu 400 Jahre alt werden.

    Ulmenrinde – für Tier und Mensch
    Die Anwendung von Ulmenrinde hat eine langen Tadition und ist vielfach bewährt – und zwar für Hunde, Katzen, und Pferde sowie für den Menschen. Bezüglich der Wirkrichtung gilt: Die Ulmenrinde…

    • wirkt bei Beschwerden der Atemwege, des Rachens und der ganzen Mundhöhle
    • hilft im gesamten Magen-Darm-Trakt einschließlich der Leber – etwa bei Sodbrennen und Gastritis
    • wird bei Haut- und Schleimhautbeschwerden sowie zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt.

    Das breite Wirkspektrum der Ulmenrinde lässt sich durch wirksame Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Gerbsäuren, Harze und Schleimstoffe gut erklären. Für die TEM ist die Ulme zudem sanft wärmend, kann (verschmutztes) Phlegma ableiten sowie das Mund-Hals-Bronchien- und Magen-Darm-Schleimhautfeld stärken und festigen.

    InstiTEM-Tipp 1: Ulmenrinde für Mensch und Tier
    Zur Ernte von Ulmenrinde benötigt man einen Baum, der mindestens 10 Jahre alt ist und einen Ast ausgebildet hat, den man herausnehmen kann, ohne die Ulme zu schwächen oder in der Gestalt zu beeinträchtigen. Die Rinde wird abgeraspelt und kann dann gleich als Tinktur weiterverarbeitet oder gut durch getrocknet bis zu zwei Jahren aufbewahrt werden. Zur Anwendung eignen sich besonders die folgenden drei galenischen Zubereitungen:

    • Man kann aus der geraspelten Rinde Tee zubereiten, den man kurz aufwallen und mindestens 10 Minuten ziehen lässt – 1 TL Droge pro Tasse Wasser. Die Tagesdosis liegt bei 2 Tasse Tee pro Tag.
    • Man kann die Rinde auch zu einem feinen Pulver mahlen, direkt einnehmen und gut nachtrinken – 1 TL Pulver zweimal täglich.
    • Schließlich kann man die Rinde auch als Tinktur ansetzen und jeweils 30 Tropfen bis zu dreimal täglich einnehmen.

    In der Tiermedizin verwendet man Ulmenrinde zu den gleichen Indikationen wie beim Menschen. Für die Dosierung richtet man sich nach dem Körpergewicht des Tieres, wiegt folgende Pulver-Tagesdosis aus und mischt das Medikament unter das Futter: unter 5 kg Körpergewicht 1,5 Gramm; 5–15 kg Körpergewicht 3 Gramm; 15–30 kg Körpergewicht 6 Gramm; ab 30 kg Körpergewicht 9 Gramm und mehr.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

  • Herbst-Tipps für ein starkes Immunsystem

    Herbst-Tipps für ein starkes Immunsystem

    Rote Früchte & Küchenfeuer!

    Der Herbst ist da und es wird Zeit, das Immunsystem zu stärken. Die TEM bietet hierfür alltagstaugliche Mittel: Nutze die Heilkraft von roten Wildfrüchten, eines Kräuter-Elixiers und genieße besondere Herbst-Rezepte…

    Immunstärkung im Herbst: Dreimal Rote Früchte und ein Elixier

    Wie kann man das Immunsystem im Herbst mit Kräutern und Heilpflanzen stärken?

    Nichts einfacher als das: Drei rote Wildfrüchte warten auf Dich:

    • Die Eberesche, auch als Vogelbeere bekannt, hat kleine, kugelrunde Früchte in kleinen Bündeln an Zweigen. Besonders wohlschmeckend sind die Früchte der Mährischen Eberesche, mit ihren vielfach gefiederten Blättern. Bereite Dir aus den Früchten Marmelade, Sirup, Mus und Sauce und verwende diese für Kuchen oder als Topping für Desserts, Müslis und Joghurt.
    • Eine weitere immunstärkende Wildpflanze ist der Weißdorn. Für kulinarische Zwecke solltest Du die Weißdornfrüchte erst nach dem ersten Frost ernten, denn dann sind sie richtig süß und wohlschmeckend. Bereite Dir daraus Püree (Kerne durch ein feines Sieb entfernen) und verwende dieses als Füllung oder Topping für Crêpes, Pfannkuchen oder Muffins.
    • Eine der bekanntesten Wildfrüchte des Herbsts ist die Hagebutte – die Frucht verschiedener wilder Rosenarten. Entferne die Kerne vor dem Verzehr und verarbeite die Früchte zu Marmelade, Pulver, Ketchup oder Suppe.
    • Jedem Temperament, was es benötigt

    Falls Du einen arbeitsreichen Herbst vor Dir und keine Zeit für Wildpflanzen hast, empfehlen wir Dir unsere Immuno-Weintinktur, für die wir Rosenwurz, Tragant, Angelika, Meisterwurz, Alant, Ingwer, Zimt, Anis in bestem roten Medizinalwein angesetzt haben. Die Tinktur kannst du bequem im InstiTEM-Webshop kaufen!

    Ernährungstipps im Herbst:
    Welche Lebensmittel sind gut für die Stärkung des Immunsystems im Herbst?

    Lass Dich von Deinem Gusto leiten und halte Dich an folgende Strategien:

    • Falls Du gerne frühstückst, ist es im Herbst besonders gesundheitsfördernd, auf rohes Obst, Brot und Semmeln zu verzichten und zu einem gekochten Frühstück zu greifen. Wir empfehlen Dir „Porrdige“ – oder „Habermus“, wie man früher dazu gesagt hat. Wenn Du am Morgen zeitlich unter Druck bist, hilft Dir Deine Bettdecke beim Kochen, während Du noch im Bad bist. Lies hier, wie das geht!
    • Für ein gesundes Essen im Herbst solltest Du abends Rohkost zurückfahren, Brotmahlzeiten reduzieren und Dir regelmäßig einen Schmortopf zubereiten. Hier eine Anregung, wie Du ein eigenes Herbst-Rezept komponieren kannst.
  • Gewürze richtig einsetzen – Sinnliche Aromen für die Gesundheit

    Gewürze richtig einsetzen – Sinnliche Aromen für die Gesundheit

    Gewürze sind definitiv tolle „Geschmacksverstärker“. Um die gesunden Gewürze zu nutzen, streuen sie viele beim Kochen irgendwann irgendwie über Speisen, mit zweifelhaftem Ergebnis. InstiTEM hat die TEM-Gewürzlehre studiert und zeigt, wie man sie richtig verwendet…

    Gewürze gekonnt einsetzen

    Wer Gewürze sagt, der denkt – völlig zu Recht – an ferne Länder: sehr viele Gewürze kommen aus dem Fernen, Mittleren oder Nahen Osten sowie aus Afrika und Amerika. Und dennoch gehören sie zur TEM: Der ominpräsente Zimt, aber auch Pfeffer und Ingwer sind spätestens seit Karl dem Großen in Europa gang und gäbe. Ein Nachzügler war hingegen Muskat, der erst am Ende des 13. Jahrhunderts ankam. Wir könnten daher scherzhaft sagen, Gewürze hätten zwar einen „Migrationshintergrund“, sind aber schon seit 1.200 Jahren in Europa eingebürgert und bestens intergriert – und damit Bestandteil der TEM.

    Kulinarischer Genuss im Einklang mit der Tradition

    Für den Gewürzgenuss ohne Reue ist es zunächst wichtig, die Gewürze im guten Fachhandel in bester Qualität einzukaufen, und dann die Gewürze richtig aufzubewahren. InstiTEM empfiehlt Gewürzdosen aus Edelstahl oder Gewürzgläser. Mit offenen Säckchen hingegen sind die Wirkstoffe und Aromen schnell verflogen. Wie kommen nun aber die Gewürze auf die Speisen, um das Aroma auf den Höhepunkt zu bringen. In mittelalterlichen Kochbüchern findet sich der Algoritmus des Gewürzkunst: 9 – 7 – 5 – 3.

    • 9 Gewürze gewinnen durch vorgängiges sanftes Anrösten, vor dem Mahlen und Zusammenstellen als Gewürzmischung: Anis, Fenchel, Nelken, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Paradieskörner, Sesam, Zimt
    • 7 Gewürze kann man eine gewisse Zeit mitkochen: Kümmel, Lorbeer, Nelken, Senf, Sternanis, Wacholderbeeren, Zimt
    • 5 Gewürze sollte man nur ganz kurz mitgaren, weil sonst die Aromen verfliegen: Inger, Kardamom, Muskat, Pfeffer, Safran
    • 3 Gewürze sollte man als Streuwürze kurz vor dem Servieren drübergeben: Grüne Kräuter (etwa Petersilie), Pfeffer, Blüten (zum Beispiel Lavendel, Orange und Rose)

    InstiTEM-Veranstaltungs-Tipp:

    Die Kunst des Würzens, einige typische TEM-Gewürzmischungen sowie Hypocras-Rezepte kannst Du in unserem Grundlagenkurs TEM-kompakt kennenlernen:

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

    Quelle: https://www.institem.com/gewuerze-richtig-einsetzen-sinnliche-aromen-fuer-die-gesundheit/