Monat: Juni 2023

  • kleiner Tropfen – GROSSE Wirkung: die ätherische Öle-Hausapotheke

    kleiner Tropfen – GROSSE Wirkung: die ätherische Öle-Hausapotheke

    Veranstalterin: Mag.a pharm. Denise Reiter
    Kosten: Jetzt zum SUPER-Preis von EUR 260,00 statt EUR 366,00 (Aktion gültig im Juni 2023)
    Anmeldung: https://www.denisereiter.com/kurs-kleiner-tropfen-grosse-wirkung/ oder derduftdergesundheit@gmaill.com
    Termin: Einstieg im Juni 2023 jederzeit möglich

    Angebot für ALLE Leser:innen des TEM-Fachverein Newsletters:
    Dieser Kurs entspricht dem Basismodul des Lehrgangs „Aromatherapie im Kreis des Lebens“ siehe Folder auf der TEM-Akademie Homepage: Aromatherapie_Folder.pdf

    Mit diesem Kurs als Grundlage kannst du jederzeit einsteigen oder auch einzelne Module nach Bedarf buchen. Das Besondere daran ist, dass das individuelle und gemeinsame Mischen auf die persönlichen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen abgestimmt ist. (Sogar die online Teilnahme klappt wunderbar, eine Teilnehmerin ist aus Deutschland via Zoom in unserem Kreis dabei!)
    Mehr Infos zum Kurs findest du hier und der Rabattcode lautet „TEM-Newsletter“. https://www.denisereiter.com/kurs-kleiner-tropfen-grosse-wirkung/

    Ätherische Öle sind wahre Zaubermittel, die die Natur uns schenkt. Eine Schatzkiste der Natur, die natürlicher, nachhaltiger und nebenwirkungsfreier nicht sein könnte.

    „Tun wir unserem Körper mit ätherischen Ölen etwas Gutes, streicheln wir immer gleichzeitig auch unsere Seele.“ Mag.a pharm. Denise Reiter

  • TEM Kompakt – Grundlagenkurs

    TEM Kompakt – Grundlagenkurs

    Mit ausgewählten Praxisfeldern der Traditionellen Europäischen Medizin

    25. Juni – 01. Juli 2023

    Leitung: PD Dr. habil. Karl-Heinz Steinmetz
    Referent:innen: PD Dr. habil. Karl-Heinz Steinmetz, Mag.a pharm. Dr. Angelika Riffel
    Wo: 1. Zentrum für TEM in Bad Kreuzen, www.curhaus.at

    Die Wiederentdeckung der authentischen TEM = Traditionellen Europäischen Medizin als Teil der Integrativmedizin hat gerade begonnen; sie gehört mit zu den spannendsten Neuentwicklungen auf dem ersten und zweiten Gesundheitsmarkt.
    Der Grundkurs TEM kompakt bietet eine eng an originalen (spätantiken und mittelalterlichen) Quellen ausgerichtete Einführung auf der Höhe des Qualitätsstandards heutiger Integrativmedizin. Er vermittelt die theoretischen Grundlagen (Humoralmedizin, spiritus-Lehre, Diagnostik und Therapeutik) und zeigt an ausgewählten Praxisfeldern (Ernährungslehre, Ordnungstherapie, Phytotherapie, manuelle und physikalische Therapie)
    Einsatzmöglichkeiten in der heutigen Praxis.

    Zielgruppe:
    Alle Gesundheitsinteressierte, Ärzte und alle therapeutischen Berufsgruppen.

    Abschluss:
    Diplom „Grundlagen der TEM“. Das Zeugnis enthält eine detaillierte Beschreibung der
    Lehreinheiten und -inhalte. Diese Fortbildung vermittelt qualifiziertes Wissen – für
    Heilberufe und/oder den privaten Gebrauch. Sie ersetzt nicht die qualifizierte und
    gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung in den und für die diversen Heil- und
    Gesundheitsberufen.

    Leistungen:
    Ausführliches Skript als gedruckte Tischvorlage und elektronisch zum Herunterladen.
    Benefit
    Übersicht über alle relevanten Felder der TEM. Authentische Inhalte gemäß den
    klassischen Schriften aufbereitet für die heutigen Bedürfnisse. Praxisrelevantes
    Wissen und Informationen für alle Gesundheitsberufe und die persönlich-private
    Gesundheitssorge.

    Kursaufbau:

    • Modul A: Grundlagen der TEM
    • Modul B: Ernährung in der TEM
    • Modul C: Therapieimpulse in der TEM
    • Modul D: Psychosomatik und Spiritualität

    Der Kursaufbau orientiert sich an der Ausbildung, welche direkt durch InstiTEM
    angeboten wird. Für die Ausbildung in unserem Haus wurden die 4 separaten
    Wochenendmodule für eine intensive Vermittlung auf den Rahmen dieses 6-tägigen
    Arrangements komprimiert. Moduldetails: https://www.institem.com/kurse/tem-kompakt/

    Kosten: Komfort Preis inkl. MwSt. ab € 1740,00 (zuzüglich Ortstaxe)
    Inkludierte Leistungen:

    • 6 Nächte inkl. Vollpension (Nächtigung im Haus oder Partnerbetrieb im Ort)
    • Kursgebühren und Pausenverpflegung
    • Lehrgangsunterlagen
    • Grundlagen der TEM – Diätetik/Küche – Grundlagen Phytotherapie – Reflexo/HRV – Leib/Stress/Psychosomatik

    Anmeldung: https://www.curhaus.at/pauschalen/detail/tem-kompakt-grundlagenkurs-20.html

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: CURHAUS Marienschwestern GmbH, www.curhaus.atwww.curhaus.at

  • Die Kraft der Kristalle

    Die Kraft der Kristalle

    13. – 16. Juli 2023

    Seminarleitung: Franca Bauer, www.franca-bauer.de
    Seminarort: Präsenzseminar im Odenwald, ebenso als Online – Seminar möglich
    Seminarzeiten: Donnerstag 14.00 Uhr bis Sonntag 15.00 Uhr
    Seminargebühr: € 425,00 zzgl. Übernachtung/Verpflegung
    Anmeldung: per E-Mail an Francabauer@cairn-elen.de

    Dieses Seminar widmet sich den speziellen Eigenschaften der Quarzkristalle. Quarze zählen zu den wichtigsten Heilsteinen, deren Wirkungen ein schönes Spiegelbild ihrer Entstehung, ihrer Grundsubstanz (Kieselsäure), ihres inneren Aufbaus und ihrer speziellen Kristallform sind.
    Kristalle sind besondere Individuen im Reich der Mineralien, einzigartig in ihrer Natur. Sie helfen, Wege zu finden, unsere eigene Welt selbst zu erschaffen und zu gestalten. Heilung und Bewusstseinserweiterung sind die Themen dieses Seminars.

    Die fünf Seminare »Heilen mit Steinen«, »Heilsteine und ihre Wirkungen«, »Geomantische Geologie«, »Analytische Steinheilkunde« und »Die Kraft der Kristalle« sind eine in sich geschlossene Einheit und können einzeln ohne Vorkenntnisse besucht werden. Als gesamte Reihe ergeben sie jedoch eine Steinheilkunde-Grundausbildung, in der Sie die Qualifikation erwerben können, mit Heilsteinen je nach Ihren beruflichen Voraussetzungen beratend, therapeutisch oder naturheilkundlich zu arbeiten. Geeignet ist diese Ausbildungsreihe auch für Menschen mit Wissensdurst an Naturerleben und das eigene Naturverständnis vertiefen möchten.

    Hier alle Edelsteinseminare als PDF ansehen und herunterladen

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: Franca Bauer, www.franca-bauer.de

  • Wanderweise II – von Wurzelkräften und Wurzeln schlagen…

    Wanderweise II – von Wurzelkräften und Wurzeln schlagen…

    14. Juli 2023 – 16. Juli 2023

    Seminarleiter: Ing. Michael Machatschek
    Seminarort: Göstling an der Ybbs
    Kosten: € 235,00 inkl. Abendessen am Donnerstag, Material und aller gemeinsam zubereiteten Speisen; exkl. Übernachtung (vorgebucht)
    Kursdauer: Freitag Anreise ab 17 Uhr; Samstag ganztags; Sonntag bis ca. 16 Uhr
    Anmeldung: https://www.sterntaler-mattsee.at/termine/

    mit Michael Machatschek das Wurzelreich am Hochkar in Göstling an der Eisenstraße erkunden…

    Ohne auf die Irrwurz zu treten, erkunden wir mit Michael Machatschek Pflanzen, die mit ihren mächtigen Wurzeln in den Kalkböden des Hochkargebirges auf uns warten…
    Manche tragen die „Wurz“ sogar im Namen… oder Namen mächtiger Tiere lassen auf ihre Heilkraft schließen. Essbare und Heilende sind es, über die wir erfahren und tauchen ein in die unterirdische Welt dieses weitläufigen Almgebiets.
    Gegrabenes gilt es zu verarbeiten. Auch Wurzelschätze aus dem heimischen Garten reichen wir zu einer einfachen Mahlzeit. Wohl auch einen Wurzeltrank?
    Eine Reise in der Welt z.B. von Rosen- & Engel-, Bär- & Eberwurz, Mutter- & Meisterwurz, Irenzenwurzel und Bibernell, Baldriane, Kümmel und Blutwurz, uvm.

    … vielleicht auch zu den Eigenen…

    Zum Verein GHORTA:
    Verein zur Erhaltung und Gestaltung des „Umhegten Raumes“
    Im Sterntaler
    Schlossbergweg 10, 5163 Mattsee
    Kontakt: Obfrau Daniela Fellner, Tel. 0664 4157133, eMail: post@sterntaler-mattsee.at

  • Die Rose. Duftende Königin und Arznei im Garten

    Die Rose. Duftende Königin und Arznei im Garten

    Die Rose gilt als Königin der Blumen, Geschichten und Mythen ranken sich um ihre Entstehung. Bereits vor 40 Mill. Jahren wuchs die Gattung Rose im Gebiet des heutigen Chinas wie Fossilien bestätigen. Funde zeigen, dass Rosen bereits 3000 Jahre v.u.Z. in Persien kultiviert wurden. Heute ist die Rose in fast jedem Garten finden. Bekannt sind Rosen, die auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet sind, in zahlreichen Natur- und Zuchtformen. Nicht nur Hagebutten, sondern die duftenden Rosenblüten werden traditionell seit Jahrtausenden als Arznei genutzt.

    Die Rose begleitet den Menschen seit Generationen, diente zunächst als Hag zum Schutz. Begriffe wie Hagebutte oder Hagerose (Hundsrose) erinnern uns daran. Die Früchte dienten den Menschen der Nahrung, die Blüten als Arznei und Luxusgut. Als Heilmittel haben Rosenblüten eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht. Bereits aus dem frühesten Altertum sind Schriften über die gesundheitlichen Wirkungen überliefert, bei den Ägyptern galt sie gar als Universalmittel. Von Theoprastus über Dioskorides, Hippokrates, Hildegard und Paracelsus – um die bekanntesten zu nennen – wurden die zarten, duftenden Blättchen als Heilpflanze gerühmt.

    Rosen sind in Garten und Natur bezaubernde Erscheinungen mit heilenden Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Betrachten wir eine Rosenblüte so steigt uns ein lieblicher, süßlicher Duft in die Nase. Zaubert der Anblick oder der Duft uns ein Lächeln ins Gesicht, stimmt uns milde und zufrieden? In der Blüte wirkt die Kraft der Venus, die wir mit Anmut, Sanftheit, Entspannung und Weiblichkeit assoziieren. Die Rosenblüte wirkt harmonisierend und ausgleichend. Traditionell wird die Rosenblüte zum Korrigieren von stark wirksamen Arzneien oder Giften genutzt und entsprechend eingenommen. Außerdem galt sie als Herz- und Nerventonikum, Aphrodisiakum, wurde bei Schmerzen, Magenproblemen und Frauenleiden verordnet und diente dem Anti-Aging.

    Heute kann uns die Rosenblüte, die als Arznei sicher eher in Vergessenheit geraten ist, einiges für unsere Gesundheit schenken: Bekannt ist sicher ihre wohltuende Wirkung auf die Haut. Eine Auszugsöl der Rose kann gleich nach der Dusche, solange die Haut noch feucht ist, aufgetragen werden. Aufgrund ihrer antientzündlichen und antibakteriellen Eigenschaften ist das Öl auch bei Problemhaut wie Neurodermitis, bei Ekzemen, Sonnenbrand und sogar Akne geeignet. Bestätigt ist ihre Wirkung darüber hinaus bei kratzigen Augen und zur Pflege der alternden Haut. Traditionell in Herzmitteln enthalten, zeigen heute Forschungsergebnisse, dass die Rose beruhigend auf Herz und Lunge wirkt. Weiters wirkt sie bei Kopfschmerzen und Migräne. All diese Effekte werden sicher durch die ausgleichenden Wirkungen auf das Nervensystem unterstützt. Das ätherische Rosenöl hilft bei Angstzuständen, Stress und Schlaflosigkeit. Untersucht wird die Anwendung bei Alzheimer; das Hydrolat wird gerne in der Geburts- und Sterbebegleitung verwendet, außerdem in der Tierheilkunde. Generell wurde in der Geschichte eher das Hydrolat als das reine ätherische Öl genutzt, ferner alkoholische und ölige Auszüge, Zäpfchen und Sirupe oder die Blütenblättchen wurden in spagyrischen Zubereitungen verarbeitet.

    Mit Hilfe einer Kupferdestille lässt sich leicht das wundervoll, duftige Hydrolat gewinnen. Alle duftenden Rosensorten sind geeignet, am feinsten gilt das Hydrolat der Damascenarosa (Rosa damascena). Die Blüten sollten dabei rosa gefärbt sein, so ist es zumindest in der Literatur beschrieben. Das Destillat enthält alle flüchtigen Bestandteile der Rosenblüten, das ätherische Öl – den Sulphur der Pflanze. In den Blüten wurden weiters Gerbstoffe, Bitterstoffe, fettes Öl sowie organische Säuren bis dato nachgewiesen. Rosengewächse sind besonders reich an Phenolverbindungen, die als Antioxidantien dienen. Wer diese Inhaltsstoffe und andere Wirkkräfte der Blüte erschließen möchte, kann die Blütenblätter als Tinktur ansetzen. Für diesen Zweck werden die angewelkten oder getrockneten Blütenblätter mit Alkohol übergossen. Besonders Apfelbrand ist geeignet, da dieser die venerische Kraft der Blüte verstärkt. Für den täglichen Genuss eignet sich ein Sirup oder Wein, für die innere und äußere Schönheit die Verarbeitung zu Rosenglycerit oder Rosenessig. Zur Bereitung eines Auszugsöles werden die Rosenblüten mit einem duftneutralen Öl übergossen und an einem warmen Ort, jedoch nicht in der Sonne für drei Wochen mazeriert. Als Basisöle eignen sich die Öle der Rosengewächse wie etwa Mandel- oder Wildrosenöl (gewonnen aus den Hagebuttensamen). Übrigens bieten sich derzeit die frischen Rosenblüten als Beigabe zu Salaten an. Sie können in Salz eingelegt werden, um uns als Badezusatz zu erfreuen. Getrocknet wandern sie in wohlriechende Potpourris, die pulverisierten Blütenblätter können eingenommen, in Gewürze gemischt oder sogar zu Puder verarbeitet werden.

    Die Heilkräfte der Rose begrenzen sich jedoch nicht auf die Blüte. Wie schon unsere Vorfahren wussten, bietet die Rose uns ganzjährig Hilfe für unsere Gesundheit. Im Frühjahr schenkt sie uns Knospen, im Sommer unter anderem die Blüten. Im Herbst beglückt sie uns mit Hagebutten und dem Rosenholz, dessen ätherisches Öl ebenfalls in der Aromatherapie beschrieben ist.

    Die Rosenblüte erfreut uns jetzt mit Schönheit, Anmut und betörendem Duft. Wer Zeit und Lust hat sollte die Blüten jedoch auch als Arznei verarbeiten und so die sommerliche Venuskraft mit in die kalte Jahreszeit nehmen.

    Rosa damascena
    Les Roses: Rosa Damascena, subalba, 1817–1824. Henry Joseph Redouté (French, 1766–1853). Stipple and line engraving, with hand coloring; The Cleveland Museum of Art, Mr. and Mrs. Charles G. Prasse Collection 1965.291

    Rezepte
    Praktisches: Je nach Pflanze erscheinen die Rosenblüten kleiner oder üppiger, sind manchmal wenig oder sehr gefüllt. Die Mengenangeben sind daher oft schwierig. In der Praxis hat sich bewährt die Blüten an einem sonnigen Tag am Vormittag zu ernten und dann lose auf Papier anwelken zu lassen. Dadurch können kleine Käfer und andere Tierchen flüchten, andererseits bilden die Blüten noch Inhaltsstoffe im Sterbeprozess aus. Dann werden die Blättchen vereinzelt und lose in die Flasche gefüllt. Traditionell wird einem Ansatz stets eine ganze Blüte hinzugegeben. Beim anschließenden Übergießen sinken die Blättchen zusammen und bieten der Ansatzflüssigkeit genug Platz.
    Füllen die Blüten die Flasche nicht voll, dann wird mit weniger übergossen; bei einem zuviel können die Blüten gegessen oder getrocknet werden.

    Rosenwein:

    • Rosenblüten, vereinzelt
    • 1 Flasche Rosewein oder Weißwein (0,75)
    • nach Bedarf ein paar Himbeeren
    • nach Bedarf ein Zweig Rosenthymian oder Lavendel oder andere Blüten

    Die Rosenblüten werden vereinzelt und in der Sonne etwas liegen gelassen. In eine Weithalsflasche füllen, gegebenenfalls Früchte und / oder Kräuter ergänzen und mit Wein übergießen. 3-4 Wochen ziehen lassen. Abgießen. Bei Bedarf mit Kandiszucker (max 10%) oder Holunderblütensirup süßen. Als Aperitif zur Harmonisierung. Im Kühlschrank lagern.
    Tipp: Werden mehrere ganze Blüten hinzugegeben ändert sich der Geschmack. Der Wein gelingt auch mit getrockneten Blütenblättern, entfaltet jedoch ein herberes Aroma. Durch Zugabe anderer Blüten wie etwa Holunder lassen sich himmlische Kompositionen kreieren.

    Rosensirup:

    • Rosenblüten
    • 1 Liter Wasser
    • 1 Zitrone
    • 500 g Zucker

    Zitrone in der Hand drücken, dann in Scheiben schneiden, den ausgetretenen Saft auffangen. Rosenblüten vereinzeln. Mit der Zitrone in ein geeignetes Gefäß geben und mit 1 Liter Wasser übergießen. 3-4 Tage stehen lassen. Durch ein Mulltuch gießen. Alles mit 500 g Zucker aufkochen lassen, in Flaschen füllen und gut verschließen.
    Die Reste der Rosenblüten bitte nicht wegwerfen. Diese vorsichtig auf eine Dauerbackfolie ausbringen, und im Rohr bei max. 70 °C trocknen. So erhält man leicht noch kandierte Rosenblüten!
    Kühl lagern. Zur Aromatisierung von Speisen und Säften.

    Tipp: Zu den Rosenblüten lassen sich je nach Jahreszeit Holunderblüten, Lavendelknospen, Akazienblüten, Rotkleeblüten usw. ergänzen.

    Eine Zusammenfassung über die pharmakologischen Wirkungen der Rose finden sie hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3586833/

     

  • Heilpflanzen der Traditionellen Europäischen Medizin

    Heilpflanzen der Traditionellen Europäischen Medizin

    Wirkung und Anwendung nach häufigen Indikationen

    Autorin: Angelika Riffel
    Verlag: Springer Berlin, 04.08.2021, 2. Auflage
    ISBN-13:978-3-662-62410-4
    Erhältlich: im stationären Buchhandel, online

    Beschreibung

    Dieses Buch widmet sich umfassend und anschaulich dem Einsatz von heimischen Pflanzen zur Therapie und Prävention von häufigen Krankheitsbildern. Ein kurzer Grundlagenteil führt dabei zu Beginn in die wesentlichen Kernpunkte der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) mit ihrem breit gefassten Verständnis von Gesundheit ein. Außerdem werden die unterschiedlichen Zubereitungsarten von Heilpflanzen vorgestellt. Der weitaus größere Teil bietet eine gute Übersicht zur Wirkung und Anwendung von heimischen Heilpflanzen geordnet nach verschiedenen Organsystemen. Zu den einzelnen Krankheitsbildern und häufigen Indikationen werden heimische Heilpflanzen in Wort und Bild mit ihrer Wirkung, Anwendung und Zubereitungsmöglichkeit vorgestellt. Als Besitzerin einer traditionsreichen Naturapotheke verfügt die Autorin über ein großes Wissen an bewährten zum Teil sehr alten Rezepturen. Die Neuauflage wurde aktualisiert und mit einem Kapitel zur Anwendung von Heilpflanzen bei Kindern erweitert. Das praxisnahe Buch wendet sich an Ärzte und Pharmazeuten, die sich mit der Traditionellen Europäischen Medizin beschäftigen möchten, sowie an alle an dem Thema Interessierten.

  • Meister des Herzfeuers

    Meister des Herzfeuers

    Pure Sommerfreude im Hier und jetzt Genießen- ohne zu verglühen. So füllen wir unsere Energiespeicher auf.
    Felder wiegen in verschiedensten satten Farben im Wind, Früchte gedeihen, der Boden dampft, selbst die Luft vibriert. Es brodelt um uns, die geballte Kraft der Natur entlädt sich in Gewitterschauern, um dann ungezügelt und durch das Wasser genährt, weiter zu wachsen.

    Das Element Feuer, dem der Sommer in traditionellen Medizinlehren zugeordnet wird, umgibt uns. Wir sind ein Teil der Natur und die Natur ist ein Teil von uns. Die Flammen der wärmsten Jahreszeit lodern auch in unserem Körper, in unserem Geist und in unserer Seele. Das Feuer steht für Kommunikation, Spontanität, Liebe und ein herzhaftes Lachen. Doch Vorsicht: Zu viel Herzfeuer lässt uns verglühen. So wie im Kreislauf der Natur ein Gewitter reinigend und ausgleichend wirkt, so sollten wir auf das rechte Maß der Flammen in uns achten.

    Gerade in der heißen Zeit brauchen wir ausreichend Ruhe, um Energie zu sammeln, damit wir auch die Winterzeit kraftvoll genießen können. Organisch entsprechen dem Sommer das Herz und der Dünndarm. Während das Herz vor Freude überschäumen möchte, gilt es auch auf unser Bauchgefühl zu hören, unsere Mitte zu stärken und die Kraft der Ruhe wirken zu lassen.

    GUTES BAUCHGEFÜHL IM SOMMER
    Der Darm ist maßgeblich für unser Immunsystem verantwortlich. Schweres Essen und auch Alkohol entziehen ihm Energie. Gegrilltes ist im Sommer beliebt. Wichtig ist der Ausgleich der Hitze mit Kühlendem, wie Salaten. Alte Gurkensorten, Rucola oder der Asia-Salat Mizuna eignen sich optimal. Ihre wertvollen, kühlenden Bitterstoffe wirken positiv auf die Verdauung. Tausendguldenkraut unterstützt unseren Körper dabei, das Brauchbare vom Unbrauchbaren zu unterscheiden. Kamillenblüten beruhigen, wirken krampflösend und geben das Gefühl der Geborgenheit. Der Dünndarm ist, durch seine Fähigkeit Klares von Unklarem zu trennen, in der Lage das Feuer zu zügeln. Im Gegensatz dazu, neigt unser Herz in Begeisterung auszubrechen. Es geht dabei, wie so oft, ums rechte Maß. Freude soll nicht in Fahrigkeit und Gemütlichkeit nicht in Stillstand münden.

    HERZENSWÜNSCHE AUFSPÜREN
    Mit Weißdornblättern und -blüten lässt sich das Herz stärken und beschützen. Rosmarin und Mistel können den Blutdruck regulieren und Baldrian beruhigt uns ganzheitlich. Mit ihm genießen wir den Moment und halten das Feuer im Lot. Das wirkt sich auch auf den Kreislauf aus. Denn als Taktgeber hält das Herz den Blutkreislauf kontinuierlich. Kontinuierlich? Es gibt immer wieder eine Situation, in der unser Verstand noch nicht weiß „ob“, unser Herz aber bereits schneller schlägt. Wofür unser Herz brennt und wo es uns hinführen möchte, wissen wir selbst am besten. Wir brauchen uns nur die Zeit zu nehmen, um es auch zu hören.

    Text aus: https://www.purpurapotheke.at/sites/default/files/2018-091_PUR_Sommerausgabe_O1_lmh.pdf, Bild von Peggychoucair, Pixabay

  • Hirtentäschel – Blutpflanze mit „Taschensignatur“

    Hirtentäschel – Blutpflanze mit „Taschensignatur“

    Die Heilpflanze ist auf den ersten Blick schlicht, doch auf den zweiten Blick sticht die „Taschensignatur“ ins Auge und hält eine Botschaft parat: Hirtentäschel-Tinktur in der Handtasche ist gut für die „Herztasche“ und die „Unterleibstasche“ …

    Tasche der Hirten
    Das zur Familie der Kreuzblütengewächse zählende Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris) ist im gesamten europäischen Raum verbreitet. Das Kraut ist zwar von zierlicher Gestalt, kann dabei aber bis zu 50 cm hoch werden und seine Wurzeln können sogar bis zu 90 cm tief in den Boden ragen. Das Hirtentäschelkraut ist von ungeheurer Vitalität und bringt mehrere zehntausend Samen und einige Generationen in einem Vegetationsjahr hervor. Zu ihrem witzigen Namen kam die Pflanze durch ihre herz- bzw. taschenförmigen Früchte. Die große Fruchtbarkeit des Krauts zusammen mit der Taschenfrucht lässt sich im Sinne der Signaturenlehre folgendermaßen deuten: Hirtentäschelkraut bewährt sich allgemein bei Blut-Kongestionen (Herz als „Tasche in der Brust“), und ganz besonders in der Frauenheilkunde, wenn die Gebärmutter als „Tasche im Unterleib“ betroffen ist.

    Unverzichtbare Frauenpflanze
    In der Frauenheilkunde ist die Pflanze auch unter dem Namen „Blutkraut“ bekannt und wird als wichtige Gebärmutterarznei geschätzt – insbesondere bei übermäßig starker Menstruationsblutung. Die kühlend-stillende Eigenschaft des Hirtentäschels beruhigt nämlich das überschießende und überhitzte Sanguis-Prinzip, das hinter einer zu starken Blutung stehen kann. Die Wirkstoffe des Hirtentäschelkrauts dämpfen den überstarken Blutfluss und wirken zuverlässig gegen lokale Kongestionen. Weil das Hirtentäschelkraut aber auch Gebärmutterkontraktionen hervorrufen kann, setzte man die Pflanze gerne zur Austreibung der Nachgeburt und Anregung des Wochenflusses ein. Es liegt auf der Hand, dass der Einsatz von Hirtentäschelkraut in der Schwangerschaft wegen seiner potentiellen abortiven Wirkung absolut kontraindiziert ist. Wer die Heilwirkungen dieser Pflanze nutzen möchte, der sollte die frischen oberirdischen Pflanzenteilen am besten von Juni bis August sammeln und in Sachen Galenik vor allem an eine Hirtentäschel-Tinktur denken.

    Tipp 1: Hirtentäschel-Tinktur:

    • 1 Handvoll Hirtentäschelkraut zerkleinern und in ein verschließbares Glas geben.
    • In Alkohol nach der „Gleichstandsmethode“ mazerieren: Alkohol muss das Pflanzenmaterial mindestens gut bedecken und soll sogar ca. einen Finger breit überstehen.
    • Flüssigkeitsstand kontrollieren und nach einer Mazerationsdauer von 14 Tagen kolieren (mit einem feinen Sieb, oder besser mit Hilfe einer Tinkturenpresse, wenn vorhanden).
    • In Flaschen füllen und beschriften.

    Die Tinktur ist bis zu 3 Jahre stabil. Anwendung bei akuten Beschwerden: 10–15 Tropfen, bis zu 2 oder 3 mal täglich.

    Tipp 2: Hirtentäschel-Blitz-Tinktur zur Soforthilfe
    Wenn keine Tinktur in der Hausapotheke greifbar ist, eignet sich auch folgende Blitztinktur zur Soforthilfe:

    • Den Tinkturenansatz des obigen Rezeptes in einem Standmixer kräftig durchmixen, bis die Pflanzenstruktur gut aufgebrochen ist.
    • Dann 30 Minuten oder länger stehen lassen und kolieren (in einem Sieb oder mit einer Tinkturenpresse).
    • Die Tinktur ist sofort gebrauchsfertig.

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

  • Ein traditionelles Verfahren der Traditionellen Europäischen Medizin ist die Spagyrik

    Ein traditionelles Verfahren der Traditionellen Europäischen Medizin ist die Spagyrik

    Spagyrik ist ein uraltes, ganzheitliches Naturheilverfahren. Diese besondere Art der Heilmittelherstellung hat ihre Wurzeln in der vorchristlichen Zeit. In der Spagyrik (griechisch: spao = trennen, ageiro= zusammenführen) werden die Wirkstoffe aus Pflanzen zunächst getrennt, bearbeitet und dann wieder zusammengeführt.

    „Wer sie nicht kennte, die Elemente, Ihre Kraft und Eigenschaft, wäre kein Meister über die Geister.“
    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Wie werden spagyrische Essenzen hergestellt?
    Die Herstellung von spagyrischen Heilmitteln ist sehr aufwändig: Die handverlesenen, gereinigten Heilpflanzen werden zerkleinert und durch Zugabe von destilliertem Quellwasser und Hefe vergoren. Der so entstandene Alkohol wird abdestilliert. Der verbleibende Pflanzenrückstand wird kalziniert (verascht). Damit ist die Trennung vollzogen.
    Die Vereinigung besteht darin, dass die Asche (das Kalzinat) mit dem Destillat wieder zusammengeführt wird. Durch die sehr sorgfältige und zeitaufwändige Herstellung bei Spagyros entstehen so wohlriechende, effizient wirkende und qualitativ hochwertige Heilmittel.

    Wie wirkt Spagyrik?
    Durch die spezielle Art der Herstellung erhalten die Essenzen eine Dynamik, die im Körper Heilungsprozesse in Gang setzen kann. Die Arzneien tragen die Gesetzmäßigkeit des Lebens „einprogrammiert“ und vermitteln dadurch dem Körper nicht nur die Heilkraft der Pflanze, sondern auch das „Programm“, wie diese zu verwenden ist. Spagyrische Essenzen gehören zu den wenigen Heilmitteln, die das Selbstheilungspotenzial des Körpers anregen bzw. unterstützen können.#
    Sie unterdrücken die natürlichen Abwehrreaktionen des Körpers (z.B. Fieber) nicht, sondern fördern die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts. Dadurch helfen sie, Krankheiten zu überwinden und nicht nur zu verdrängen.

    Wann kann Spagyrik eingesetzt werden?
    Spagyrische Essenzen finden bei einer Vielzahl von chronischen und akuten Krankheiten Anwendung. Sie können dabei sowohl als eigenständige sanfte Therapie aber auch als Begleittherapie – zu einer homöopathischen oder konventionellen Behandlung – eingesetzt werden. Spagyrische Heilmittel stärken die Vitalkraft des Organismus und fördern so die Regenerationsprozesse.
    Parallel verabreicht ergänzen spagyrische Pflanzenessenzen andere Medikamente in ihrer Wirkung und unterstützen die Heilung. Durch die Reaktivierung der Lebensdynamik wird zudem die Entgiftung des Körpers angekurbelt. Dies führt zu einer spürbaren Entlastung des Stoffwechsels.

    Der Begriff „Spagyrik“ wird von zwei griechischen Wörtern abgeleitet und geht vermutlich zurück auf Paracelsus:

    • „spao“ – ich trenne, ich löse
    • „ageiro“ – ich verbinde, ich vereine

    Trennen und wieder verbinden (Analyse und Synthese) führen nach alten Überlieferungen zur Freilegung und Erhöhung der in Pflanzen und Mineralien vorhandenen Heilkräfte.

    Die „Spagyrik“ ist ein Teil der Alchemie und der Begriff Spagyrik wird wahrscheinlich seit Paracelsus (1493-1541) für jenen Teil der Alchemie verwendet, der sich mit der Bereitung von feinstofflichen, aber kräftig wirkenden Arzneimitteln beschäftigt.

    Text zur Verfügung gestellt Marienapotheke Perchtoldsdorf: https://marienapotheke.at/spagyrik/

  • Mag.a pharm. Ursula Gerhold

    Mag.a pharm. Ursula Gerhold

    Apothekerin mit Spezialgebiet Naturheilkunde und TEM, Referentin und Lehrende, Geschäftsführerin und Buchautorin

    Ausbildung und beruflicher Werdegang

    • Studium der Pharmazie an der Karl-Franzens-Universität in Graz mit Diplomprüfungsfach Pharmakologie und Interessensschwerpunkt Botanik
    • Von 1983 – 2019 in öffentlichen Apotheken in Oberösterreich und der Steiermark tätig
    • Ab 1989 bis heute Weiterbildungen in Homöopathie, Essenzen und Aromatherapie, Orthomolekulare Nährstoffe, TEM, Mikrobiom-Forschung, Humusaufbau und Permakultur, Gemmotherapie, Spagyrik
    • Ab 1993 bis heute Referentin und Lehrende: Styria Vitalis, TEM-Akademie, TEH-Akademie, GEA-Akademie, Akademie für den Ernährungsmedizinischen Dienst, u.v.m
    • !996 Mitgründerin von Therapiegarten – Institut für Pflanzenmedizin und Naturerfahrung
    • Von 2001 – 2008 selbstständig mit Naturkosmetik Stainz – Zentrum für ganzheitliche Körperpflege
    • 2008 Umwandlung desselben in einen gemeinnützigen Verein, ab da Geschäftsführung der 2 Gewerbebetriebe des Vereins (Naturkosmetik-Erzeugung, Handel mit Drogerie- und Reformwaren). 2016 kommt als 3.Gewerbe die Lebensmittelerzeugung (Kräuterprodukte) hinzu.
    • 2022 Gründung, Start und laufende Entwicklung von ALENA – Akademie für lebendige Naturheilkunde in Stainz

    Bücher

    • „Balsam aus der Natur“, 2009/10 1. und 2.Auflage Edition Buche, 2015 überarbeitete 3.Auflage bei Dort-Hagenhausen (dzt. vergriffen), weitere Auflage in Vorbereitung
    • „Pflegende Körperöle“, 2019, Servus Verlag
    • „Rheuma verstehen (als Mitautorin)“, 2019, CM Medienverlag