Autor: CURHAUS Marienschwestern GmbH

  • Aderlass nach Hildegard von Bingen

    Aderlass nach Hildegard von Bingen

    „…Der Mensch soll aber bei abnehmendem Mond zur Ader gelassen werden, zwischen dem ersten und sechsten Tag nach Vollmond…“
    (Hildegard von Bingen)

    Den Körper zu entgiften und zu entschlacken ist wichtig und sollte zumindest einmal jährlich durchgeführt werden, da der Körper in vielen Situationen (z.B. bei Zorn, Wut, Stress, schnellem Essen) Schlackenstoffe bildet. Um diese übermäßigen Stoffwechsel-Abfallprodukte zu beseitigen, bietet sich der Aderlass an.

    Beim fachgerechten Aderlass in unseren Häusern wird Ihnen zur passenden Mondphase von unseren Ärzten eine geringe Menge Blut aus einer geeigneten Vene in der Armbeuge entnommen.

    Die ideale Vene lässt sich einfach ertasten, da diese sich am besten zeigt und die meiste Spannung aufweist.

    • Kopfader?- wird hauptsächlich bei Beschwerden im Kopf verwendet. (Kopfschmerzen, Tinitus, Augenleiden,…)
    • Mittelader?- wird hauptsächlich bei Beschwerden im Zusammenhang mit Herz, Lunge oder Magen und Darm verwendet.
    • Leberader?- wird hauptsächlich bei Beschwerden im Zusammenhang mit Leber, Galle oder Milz verwendet.

    Darüber hinaus erzielt man mit jeder dieser Venen eine Anregung der Entgiftung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte für den ganzen Körper. Da Sie beim Aderlass nüchtern sein müssen, erhalten Sie daran anschließend ein bekömmliches Hildegard-Frühstück. Wir verwöhnen Sie auch mit einem speziellen Mittagstisch nach Hildegard von Bingen. Nachmittags wird das Blut mittels Sichtbefund analysiert und die Ergebnisse werden Ihnen in einem kurzen persönlichen Arztgespräch erklärt. Sie erhalten außerdem wertvolle Therapievorschläge und Gesundheitsimpulse, die sich einfach im Alltag integrieren lassen.

    Eine entlastende Heilkost im Sinne unserer vegetarischen und glutenfreien „Bauch-Gut-Kost“ ist vor und nach dem Aderlass eine absolute Empfehlung, um den Reinigungserfolg noch weiter zu unterstützen. Alle, die Dinkel gut vertragen, können das „Lieblingsgetreide“ Hildegard von Bingens gerne in den Speiseplan einfließen lassen.

    Vor dem Aderlass empfehlen wir:
    Wir empfehlen Ihnen eine sanfte Einstimmung, bei der Sie auf Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Nikotin, Zucker und Süßes, … verzichten.

    Unmittelbar vor Ihrem Termin beachten Sie bitte Folgendes:

    • Nach Mitternacht nichts (auch kein Wasser) mehr trinken
    • Nicht rauchen
    • Wenn möglich keine Medikamente einnehmen
    • Am Morgen nicht Zähne putzen

    Nehmen Sie sich nach dem Aderlass bewusst Zeit und lassen Sie den Tag ruhig ausklingen. Die Augen und das Schauen kann sich mit dem Aderlass verändern. Überfordern Sie Ihre Augen nicht und gehen Sie mit dem Schauen achtsam um. Unsere Sinnesorgane können nach dem Aderlass generell sensibler reagieren. Seien Sie achtsam, entlasten Sie Ihren Alltag und bleiben Sie vermehrt bei sich selbst.

    Nach dem Aderlass empfehlen wir:
    Um eine optimale Blut-Neubildung und einen idealen Aderlass-Erfolg zu erreichen, empfehlen wir Ihnen Folgendes:

    Vermeiden Sie nach dem Aderlass 2 bis 3 Tage:

    • Tierische Lebensmittel
    • Schwer verdauliche Speisen wie stark Angebratenes und in Fett Gebackenes bzw. fette Speisen
    • Rohes Obst und Gemüse
    • Kaffee, Alkohol und andere Genussmittel

    Wer noch strenger entlasten möchte, kann zusätzlich noch folgende, laut Hildegard von Bingen nicht empfehlenswerte, Lebensmittel für eine Woche meiden:

    • Erdbeeren, Zwetschken, Pfirsiche, Feigen, Lauch, Gurken, Erbsen, Kohl, Kraut

    Je länger Sie sich für den Aufbau Zeit lassen, umso größer der persönliche Gewinn aus dem Aderlass. Achten Sie auch im Alltag auf eine gut bekömmliche, abwechslungsreiche Ernährung mit möglichst saisonalen und regionalen Lebensmitteln, ausreichend Flüssigkeit sowie Bewegung – am besten in frischer Luft –, Entspannung und Achtsamkeit.

  • Wyda – Energiefelder – Druidenfaust

    Wyda – Energiefelder – Druidenfaust

    Teil 2

    Die drei Energiefelder

    Durch beobachten und erspüren erkannten die Druiden, dass es innerhalb unseres Körpers verschiedene Energiefelder gibt.

    • Das Vitalfeld: steuert die Funktionen der Organe, das endokrine Systems (Hormonsystem) und den Blutkreislaufs. Es ist im Bereich des Nabels lokalisiert.
    • Das Emotionalfeld: ist für Gefühle, Gemütszustände und Intuition zuständig. Es liegt im Herzbereich.
    • Das Mentalfeld: beeinflusst sämtliche Gehirnfunktionen, die Sinne und Denkvorgänge. Es ist im Kopfbereich im Gebiet der Zirbeldrüse, das wir auch das dritte Augen nennen, angesiedelt.

    Diese Zentren sind nicht als Fixpunkte zu verstehen, sondern stellen bewegliche Energiefelder dar, die den Ablauf der Lebensfunktionen lenken. Bei optimaler Lage und Größe fühlen wir uns gesund. Sind Menschen aus dem Lot oder ist ein Bereich blockiert oder verschoben, kommt es zu Veränderungen.

    Man fühlt sich leistungsfähiger. Die allgemeine Gesundheit bessert sich. Der Stoffwechsel optimiert sich. Unreine Haut verschwindet. Der Verstand wird klar und wach. Man kann Probleme effektiver lösen. Die Intuition verbessert sich, man darf auf sie vertrauen.

    Die Druidenfaust

    Die Druidenfaust stellt das Kernelement des Wyda dar und ist wichtig für die energetische Wirkung. Anfänger sollten sie zuallererst und gesondert üben, bis die Technik und der Bewegungsablauf automatisiert sind.

    Ablauf:
    Die Arme zur Seite ausbreiten, Finger dabei strecken. Arme vor dem Körper aufeinander zubewegen und Hände dabei zur Faust schließen. Die Fäuste berühren sich vor der Brust, dabei liegen die Fingerknöchel sanft aufeinander ohne stärkeren Druck auszuüben. Die Daumen liegen ebenso sanft aneinander. So schließt sich der Kreislauf zu einem guten Energiefluss. Einige Male wiederholen, bis die Bewegung flüssig und locker gelingt.

    Tipp: Probieren Sie die Bewegung auch mit geschlossenen Augen und achten Sie auf eine rhythmisch fließende Atmung.

    In diesem Monat, August 2023, findet die nächste Staffel einer Wyda-Ausbildung im Curhaus Bad Kreuzen statt. Siehe dazu: https://www.curhaus.at/buchbare-ausbildungsprogramme/alle-ausbildungsangebote.html?page=2

  • Wyda ist Achtsamkeit, Erkenntnis und Freude

    Wyda ist Achtsamkeit, Erkenntnis und Freude

    Wyda ist ein bedeutendes Element in der Philosophie der Kelten, insbesondere der Druiden. Die sanften Übungen sind getragen durch Achtsamkeit und führen zu Erkenntnis und Freude.

    Die Übungen sind in mancher Hinsicht dem Yoga ähnlich, was nicht verwundert, denn Inder wie Kelten sind beides Völker indoeuropäischen Ursprungs. Die Priester oder Brahmanen in Indien hatten wohl einst ähnliche Funktion als die Druiden. Darüber hinaus weist Wyda auch Ähnlichkeiten zu anderen ganzheitlichen Bewegungsübungen traditioneller Lehren auf.

    Wyda war eine Geheimlehre und wurde nur Auserwählten gelehrt. In Irland findet man noch heute Familien, die die Tradition von Wyda leben und weitergeben. Die Kelten glaubten an die Einheit des Menschen mit der Natur. Bei Wyda geht es um die Nutzung dieser Einheit und darum, den natürlichen Energiefluss zu stärken und zu harmonisieren.

    Wyda ist eine Philosophie ebenso wie ein körperliches und spirituelles Übungssystem. Die Übungen sind Körperertüchtigung und doch keine Fitness, sondern ein Weg zu innerem und äußerem Gleichgewicht. Viele der Übungen sind fließend und ermöglichen es uns, in tiefen Kontakt mit uns selbst und unserem Körper zu treten. Grundlage ist, dass man seinen Körper spürt und wahrnimmt. In unserer schnelllebigen Zeit haben viele Menschen verlernt, in sich hinein zu hören und wahr zu nehmen, was ihnen Symptome des Körpers wie etwa Verspannungen mitteilen wollen.

    Wyda führt zu dieser Körpersensibilität zurück und sollte täglich geübt werden, damit es seine Kräftigung und Harmonisierung des Organismus entfalten kann. Wer 20 Minuten am Tag mit diesen Übungen verbringt, wird merken, dass seine mentale, seelische sowie körperliche Stabilität größer wird. Außerdem bringen einen die Übungen in die eigene Mitte und innere Ruhe.

    Die Übungen geben uns ein Handwerkszeug mit auf den Weg einer selbstverantwortlichen Gesundheitsvorsorge. Wer sich dafür entscheidet wird auf Dauer zu mehr Gleichgewicht, Zufriedenheit, Gesundheit, Gelassenheit, Offenheit und entspanntem Umgang mit sich selbst und anderen finden.

    Üben in der Natur:
    Generell empfehlen wir, Wyda in der Natur durchzuführen. Als ideal wird eine einsame Wiese in einer Waldlichtung mit einem Bächlein, in einer bergigen Gegend angesehen. Viele Übungs- und Versammlungsstätten der Druiden waren tatsächlich so beschaffen. Da es uns oft nicht möglich ist, in so einer Umgebung zu üben, kann man mit bestimmten Elementen die Wirkung der Übungen verstärken:

    • Durch das Einbinden verschiedener Naturelemente
    • Durch das Singen von Energietönen
    • Durch das Auslegen bestimmter Energiemuster