BLOG Juni
Die Energie-Situation in der konstitutionellen Irisanalyse

Teil 2

Fortsetzung der Erläuterung möglicher Einflussfaktoren auf die Energiebilanz des Gesamtorganismus:

ad 3: Der Energiebedarf eines Menschen kann niemals einheitlich sein, sondern hängt einerseits von der aktuellen Lebenssituation ab (z.B. Anstrengung, Abwehr- und Heilungsprozesse), unterliegt andererseits aber in hohem Maß konstitutionellen Faktoren.
Über die aktuelle energetische Situation gibt die Augendiagnose keine Informationen. Diese wird v.a. in der aktuellen Symptomatik und den Modalitäten erkennbar. Hier ist in erster Linie auf die Modalitäten (Verbesserung oder Verschlechterung) auf Wärme bzw. Kälte zu achten.

Mittels Irisdiagnose lässt sich ausschließlich die konstitutionelle Langzeitsituation erfassen.

Für die Analyse der konstitutionellen Situation gibt es keine diagnostische Methode, die bzgl. der Komplexität ihrer Aussagekraft der Irisdiagnostik vergleichbar ist.
Grundsätzlich hat jede Konstitution ihre spezifische pathophysiologische Bedeutung für den Energiehaushalt. Im ‘pathophysiologischem Thema’ einiger Konstitution aber spielt die Energiesituation eine absolut zentrale Rolle. Dies ist bei der oxygenoiden und melanchologenen (carbonitrogenoiden) Konstitution der Fall.

Das pathophysiologische Thema der oxygenoiden Konstitution ist der übermäßige Energiebedarf für jede Vitalfunktion. Daher sind die Betroffenen zeitlebens geprägt von mehr oder weniger ausgeprägter Labilität ihrer Energiebilanz. Kippt die Bilanz zwischen Energiegewinnung und -verbrauch ins Defizit (Phase 2 der oxygenoiden Konstitution), kann daraus jede beliebige Krankheit entstehen. Solche Krankheiten sind zudem sehr therapieresisten