Über mich
Mein Leben ist geprägt von einer engen Durchmischung von Beruf und Leidenschaft – und ich empfinde es als großes Glück, beides miteinander verbinden zu dürfen. Als studierte Botanikerin und Ökologin begleiten mich Pflanzen und Natur seit Jahrzehnten als wesentlicher Teil meines Lebens – wissenschaftlich, handwerklich und zutiefst persönlich.
Vor über 30 Jahren habe ich das Lesachtal erstmals als Wissenschaftlerin kennengelernt. Was als fachliche Begegnung begann, hat mir einen weiteren, noch intensiveren Zugang zur Natur eröffnet: Wild- und Heilkräuter in ihrem heilsamen Potenzial kennenzulernen, hat in mir eine neue Begeisterung entfacht und einen Weg bereitet, der mich bis heute trägt.
Eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungen haben den Boden bereitet für eine ganzheitliche Sichtweise von Natur, Pflanzen, Gesundheit, Krankheit und dem Zusammenspiel, in das alles eingebettet ist. Mein Wissensbogen erstreckt sich von klassischer Phytotherapie über volksheilkundliche Traditionen bis hin zu naturheilkundlichen Zugängen wie Paracelsusmedizin, Klostermedizin und der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM).
Heute führe ich meine NATURSCHATZ*Kräutermanufaktur, in der ich Lebensmittel, Pflanzenwässer, Kräuterextrakte, Tees und Naturkosmetik in sorgfältiger Handarbeit herstelle. Die dafür verwendeten Pflanzen und Kräuter baue ich großteils selbst an, sammle sie wild in den umliegenden Berg- und Wiesenlandschaften und bewirtschafte zudem den Klostergarten Maria Luggau, der sich an den überlieferten Gestaltungs- und Bewirtschaftungsprinzipien früherer Klostergärten orientiert und von mir zugleich als moderner TEM-Themengarten weitergeführt wird.
Mein Wissen gebe ich in Kräuterführungen und Workshops weiter – als lebendige Form, Pflanzenkunde, TEM und handwerkliche Praxis miteinander zu verbinden.
Meine Arbeit vereint traditionelles Wissen, moderne Erkenntnisse, achtsames Handwerk und eine tiefe Wertschätzung für die Pflanzenwelt.
Mein persönlicher Spruch
„Wer sie nicht kennte, die Elemente,
ihre Kraft und Eigenschaft,
wäre nicht Meister über die Geister.“
— Goethes Faust
Mein Weg in/mit die/der TEM
Mein Zugang zur Traditionellen Europäischen Medizin hat sich über viele Jahre entwickelt – aus meiner botanischen Arbeit, aus dem Kultivieren, Beobachten, Ernten und Verarbeiten von Heilpflanzen und aus dem Erleben des Jahreslaufes in der Natur und in meinen Gärten.
Die TEM eröffnet mir ein vertieftes Verständnis davon, was Pflanzen und ihre Qualitäten für Gesundheit und Krankheit bewirken können – sei es als Lebensmittel oder als Heilpflanze.
Für meine Arbeit bedeutet die TEM, Pflanzenzubereitungen nicht nur als Herstellungsformen zu sehen, sondern als unterschiedliche Ausdrucksweisen pflanzlicher Qualitäten.
In meinen Kräuterführungen und Workshops ist es mir ein Anliegen, Wissen über Pflanzen nicht als zerpflücktes Einzelwissen zu vermitteln, sondern die TEM als umfassendes, kosmologisches Weltbild sichtbar zu machen – ein Weltbild, das die Natur und damit auch den Menschen als Teil eines größeren Ganzen begreift und nicht in isolierte Disziplinen zerlegt. Ein Zugang, der heute viel zu sehr in den Hintergrund geraten ist, der aber wesentlich dazu beiträgt, Pflanzen, Gesundheit und Lebenszusammenhänge in ihrer Tiefe zu verstehen.
Mein Herzenswunsch für die Menschen
Mein Herzenswunsch ist es, die europäische Heil- und Pflanzenkunde – eingebettet in das Wissen der Traditionellen Europäischen Medizin – als lebendige, alltagsnahe Kultur zu erhalten und weiterzugeben. Dabei möchte ich vermitteln, dass Pflanzen ihr volles Potenzial vor allem dann entfalten können, wenn sie nicht als isolierte Wirkstoffgemische oder einzelne Anwendungen betrachtet werden, sondern mit dem Verständnis ihrer Qualitäten und Wirkkräfte.



