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Antivirale Kräuter und Pilze

Der Staudenknöterich, Polygonum cuspidatum

„Die antivirale Heilpflanze aus dem Fernen Osten, die in Europa wie eine Invasions-Pflanzenarmmee eingefallen ist und als Neophyt alle Grenzen sprengt“. Der rote Trieb kann in einer Nacht bis zu 30 cm wachsen. Der Expansionstrieb dieser Pflanze ist ungeheuerlich, sie ist durch nichts zu bändigen, außer wir nutzen sie. Welch eine Signatur!

Polygonum cuspidatum ist ein hochsignifikantes Wuchergewächs, das sich ganz besonders für die Behandlung von neu aufkommenden Infektionen geeignet ist. Die Heilpotenz dieser Pflanze übertrifft in Bezug auf virale Infektionen fast alles – und sie kommt unter anderem aus China (Welch ein Zufall). Das Kraut ist ein antioxidativer Modulator und schützt insbesondere das Gehirn vor entzündungsbedingten Schäden und Infektionen.

Der Staudenknöterich hat weder Freßfeinde noch Konkurrenzvegetation und überwuchert Flusstäler, Wald- und Straßenränder. In Salzburg findest du sie entlang der Salzach in großen Beständen. Der Inhaltsstoff Resveratrol ist ein Polyphenol, ein sogenanntes Phythoalexin, das ähnlich unseren Freßzellen zum Selbstschutz vor Viren, Bakterien und Pilzen dient.

Macht die Augen auf und hört die Stimme der Natur. Unde malum, iexinde remedium. Von wo das Übel ist, von dort ist auch das Heil. Ihr könnt sie jetzt graben. Folgt dem unterirdischen Verlauf des jungen Sprosses und versucht so viel wie möglich von der langen Wurzel auszugraben. Bei Trocknung wird die Wurzel steinhart und ist nur mehr schwer zu verarbeiten. Also frisch zubereiten. Die lange Wurzel schäbsen und trocken aufbewahren für Tee. Am besten geeignet ist die Zubereitung einer Tinktur. Ein Glas halbvoll mit Geschäbsel anfüllen und mit 70% Alkohol bedecken – es geht auch 40% Alkohol, es ist einfach nur wichtig, dass ihr euch die Arbeit antut. 4 Wochen stehen lassen und dann abfüllen.

Die vorgeschlagene Dosis der Tinktur ist ¼ bis ½ TL, drei bis vier Mal täglich. Die Farbe der Tinktur ist ein kräftiges „erdrot“. Bis dorthin könnt ihr fleißig den Tee trinken – Dosis erspüren. Wenn ihrs nicht erfühlt, ihr werdet es nicht erjagen.

Die Heilpflanze wirkt synergistisch und kann deswegen die Wirkung von anderen (antiviralen) Kräutern massiv verstärken. Zum Beispiel 3 Tropfen der Tinktur in heißen Ingwertee, Huflattich Tee. Schlehenblütentee usw. geben.

Die jungen Sprossen ergeben ein sauer schmeckendes Wildgemüse und können wie Spargel zubereitet werden. Warum dieses Pflanzenungeheuer nicht einfach aufessen. Die Wirkung ist ungeheuerlich. Biogärtner haben in der Zwischenzeit entdeckt, dass Zubereitungen aus diese potenten Heilpflanze Kulturpflanzen u.a. vor Mehltau, Feuerbrand, Kräuterfäule u.a. benutzt werden können. Auch Borrelien sind nicht mehr sicher vor dem Staudenknöterich. Auf geht’s!!!

Rotrandiger Fichtenporling:

Milzstärkend, blutstillend ,antiviral und antibakteriell, entzündungshemmend, stärkend und abwerhrsteigernd. Dieser häufig vorkommende Baumpilz ist eine Wunderwaffe, wenn es darum geht, Fremdes aus dem eigenen System zu befördern. Er kräftigt auch Leber und Milz. Ein gertrocknetes Stück Pilz in Kräuter- und Gemüsesuppen mitgekocht, verleiht diesen den letzten Schliff in Richtung stärkende Naturmedizin. In der Homöopathie ist sein Einsatzgebiet: Kopfschmerzen, Übelkeit, Darmträgheit und fieberhafte Infektionen (Funktionskreis Lunge/Dickdarm). Leicht selbst herzustellen.

Kupferroter Lackporling:

mit ähnlichen Eigenschaften wie der rotrandige Fichtenporling - dazu noch antitumoral und schmerzstillend. Baumpilze sind Wesen an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Sie zerlegen das, was aus dem Leben fällt, um die zerlegten Stofflichkeiten wieder dem neuen Leben verfügbar zu machen. Aus den Pilen lassen sich alkoholische Tinkturen zubereiten. Feel free, das kann jeder. Traut euch – nicht die genauen Mengen sind ausschlaggebend, sondern die Absicht mit einer großen Portion Liebe zur Natur. Die beiden Pilze einzeln oder kombiniert als Antivirenmittel zur Stärkung der Gesundheit einsetzen.

Zubereitungs-Tipp:

Pilze im frischen Zustand in dünne Scheiben schneiden und zum Trocknen auflegen – wenn sie knacken wie Chips, sind sie fertig. Natürlich geht der Tee auch mit frischen Pilzen.

Spezialrezept mit BasenAktivwasser

1/2 Handvoll (2 bis 3 TL) Pilzstücke in 1/2 Liter BasenAktivwasser über Nacht ansetzen (Pilze werden dadurch noch antioxidativer als sie ohnehin schon sind) – abseihen und die Pilze in 1 Liter Leitungswasser oder Quellwasser auf ½ Liter einkochen. Beide Flüssigkeiten vermengen und als Tagesration zur Gesundheitsunterstützung trinken. Sehr gesund!!!

1/2 Handvoll Pilz mit kochendem Wasser- Menge nach Gefühl - überbrühen und ca. 20 min ziehen lassen. 3 Tassen täglich.

Blogtext © Mag. Alois Krautgartner

Das sagen unsere Mitglieder

Mag. Dr. Michaela Noseck-Licul

"Der TEM-Fachverein hat sich unter anderem zwei Dinge zum Ziel gesetzt, die mir sehr wichtig sind. Zum einen geht es darum, überliefertes Wissen für heutige Bedürfnisse zu nutzen und dabei die Zusammenarbeit mit der modernen Medizin zu suchen. Zum anderen soll die Gesundheitskompetenz der Menschen gefördert werden, in dem Wissen um die gesundheitsförderlichen Aspekte der TEM vermittelt wird. Das ist auch mir ein Anliegen, daher unterstütze ich den Verein."

Dr.med.Gerhard Kögler

"Traditionelle Medizin weltweit ist eine Möglichkeit, in einer Welt, die zusammenwächst, Gesundheit für alle Menschen zu ermöglichen. Dies wird in einer integrativen Form stattfinden, konventionelle Medizin zusammen mit traditioneller Medizin. Dieser Verein, bei dem ich Mitglied bin, soll diesen Prozess unterstützen."