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Was blubbert da ...

ja es blubbert und zischt gerade richtig viel in meiner Küche. Fenchel, Kraut, Zwiebeln, Kohlsprossen, Paprika, Tomaten, Senf, Knoblauch, rote Rüben Karotten, Radieschen, …. werden veredelt. Gemüse aufwerten, noch besser machen? JA! Das geht. und wie!

Fermentieren ist das Zauberwort. Milchsäuregärung ist was Feines, und dabei so natürlich und einfach. Warum ich gerade jetzt so den Fokus drauf habe. Ja eigentlich mache ich es immer wieder. Richtig Feuer gefangen habe ich 2016, damals war ich sogar im ORF zu sehen. WAU, war das eine spannendes Erlebnis. 2018 hab ich meine Diplomarbeit zur Ernährungsexpertin der TEM dazu verfasst – Blubbern für die Lebensgeister, war der Titel und jetzt – ja jetzt ist es der Titel für mein nächstes Buch. Ich bin so unfassbar glücklich und aufgeregt. Im Herbst wird es erscheinen und davor wartet noch jede Menge “blubber” um es zu finalisieren. Daher schneide, drücke, quetsche und salze ich was möglich ist – um alles gut aufzubereiten.

Warum ich Fermente so grandios finde?

Fermentierung ist Slow-Food pur. Es ist schnell angesetzt, aber es benötigt Zeit zu reifen. Die Zeit des Gärens und bis sich der richtige Geschmack einstellt kann Wochen dauern, aber das bewältigt es ganz alleine ohne weiteres Zutun. Letztlich sind Fermente aber Fast-Food. Wenn es schnell gehen muss und du keine Zeit zum Einkaufen von frischem Gemüse findest, ist ein Glas schnell geöffnet und eine wunderbar frische Ergänzung zu einer Mahlzeit. … ja und gesund noch dazu.

Gewürzzwiebeln

Zutaten für 1 L Glas: 400 g Zwiebeln, 4-5 Stängel Rosmarin oder andere Kräuter, 2-3 Bockshornkleesamen, 1 TL Senfkörner, 1 Sternanis, 2-3 Pfefferkörner, 1-2 Scheiben Kurkuma oder 1 Msp. Kurkumapulver, 1-2 Scheiben Ingwer

Salzlake: 15 g Salz in 500 ml lauwarmem Wasser auflösen.

Glas gründlich reinigen und Gummidichtung anbringen. Zwiebeln schälen und in ca. 5-7 mm breite Scheiben schneiden. Zuerst die Kräuter und Gewürze in das Bügelglas einlegen, dann die Zwiebelscheiben darauflegen.

Mit Salzlake begießen, mit einem Gewicht beschweren und verschließen. Glas mit einem Geschirrtuch zudecken und auf einen Teller stellen. Nach 7-10 Tagen verkosten und je nach Geschmack entweder die Fermentation stoppen oder noch ein paar Tage weiter fermentieren lassen.

Zwiebeln können durchaus auch lange – mehrere Monate – fermentiert werden, da sie eine feste Struktur haben.

Und … wie die Gewürzzwiebeln genossen werden können, dazu gibt es natürlich auch Rezepte im Buch …

Temperamentvolle Grüße. Schön, dass Du da bist!

Michi

Blogtext und Bild @ Ing. Michaela Hauptmann, www.michaelahauptmann.com

Das sagen unsere Mitglieder

Mag. Dr. Michaela Noseck-Licul

"Der TEM-Fachverein hat sich unter anderem zwei Dinge zum Ziel gesetzt, die mir sehr wichtig sind. Zum einen geht es darum, überliefertes Wissen für heutige Bedürfnisse zu nutzen und dabei die Zusammenarbeit mit der modernen Medizin zu suchen. Zum anderen soll die Gesundheitskompetenz der Menschen gefördert werden, in dem Wissen um die gesundheitsförderlichen Aspekte der TEM vermittelt wird. Das ist auch mir ein Anliegen, daher unterstütze ich den Verein."

Dr.med.Gerhard Kögler

"Traditionelle Medizin weltweit ist eine Möglichkeit, in einer Welt, die zusammenwächst, Gesundheit für alle Menschen zu ermöglichen. Dies wird in einer integrativen Form stattfinden, konventionelle Medizin zusammen mit traditioneller Medizin. Dieser Verein, bei dem ich Mitglied bin, soll diesen Prozess unterstützen."