Monat: Januar 2025

  • Imbolc! – Jahreskreisfest im Dunkelsteinerwald

    Imbolc! – Jahreskreisfest im Dunkelsteinerwald

    Am 2. Februar feiern wir Imbolc!

    Imbolc ist ein keltisches Kerzenfest. Das feine sanfte neue Licht neuen Lebens wird in den Kerzen gesehen, die zu diesem Fest rituell entzündet werden. Es ist Brauch, an diesem Tag von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen eine einzelne Kerze brennen zu lassen.
    Das Sonnenkind, wiedergeboren im tiefsten Winter, ist nun ein zartes, lebendiges Kleinkind.
    Zu Imbolc werden die Mütter geehrt. Dankbar wird derer gedacht, die uns das Leben gaben.

    Der Imbolcritus ist kraftvoll und sanft zugleich. Vorzugsweise tragen wir zu diesem Fest weißes Gewand, das die Reinheit ausdrückt.
    Zu diesem Zeitpunkt teilen wir Pläne, Träume und Erwartungen mit den Menschen, wo wir Vertrauen haben, dass sie diese positiv beschicken.
    Brighid hilft uns durch das Feuer der Inspiration, Träume über das Jahr hinweg zu manifestieren.

    Erna Janisch und Claudia Waldner feiern mit Ritualen und am Feuer die Jahreskreisfeste in Gansbach NÖ/Dunkelsteinerwald, 21.2.2025
    Anmeldung bei erna.janisch@tem-fachverein.at

  • Einladung Pure#2 – Pure ist Natur.

    Einladung
    Pure#2 – Pure ist Natur.

    Ohne alles, mit allem.

    Wir laden erneut zu einem besonderen Frühschoppen ein.

    Naturbelassen, unmittelbar und im Kreis von ausgelesenen Produzenten aus fünf Ländern, könnt ihr am 1.Februar 2025, in der Zeit zwischen 11.00 und 16.00 Uhr (Speisezeit ist zwischen 11.00 und 14.00 Uhr) mitten in den Weingärten der Familie Andert – Lerchenfeld/Pamhagen der PURE Idee auf den Geschmack kommen.

    Die Genussveranstaltung findet ohne Strom, dafür mit viel Menschenwärme, in Begleitung von Livemusik und Feuer bei jedem Wetter statt.
    Da die Gästeanzahl begrenzt ist, bitten wir euch frühzeitig eure Plätze zu reservieren.
    Tageskarte im Online-Vorverkauf ist bis 31.1.2025 für 70,– Euro pro Person erhältlich; Tageskarte Vorort kostet pro Person 80,– Euro.
    EXKLUSIVANGEBOT für Vereinsmitglieder: EUR 50,00

    Reservierungen: michael@andert-wein.at
    Bankverbindung für Online-Karten-Kauf: IBAN: AT07 1200 0506 6204 3329

    Wir freuen uns auf euch!

    PRODUZENTEN
    Weinproduzenten – Kriterien für Wein
    HP Harrer
    Jörg Bretz
    Schmelzer’s
    Andert-Wein
    Strekov 1075
    Dva Duby
    Horst Hummel

    Weitere Produzenten:
    Euforia (Birkenwasser) CZ
    Landcraft (Brennerei) CZ
    Róbert Góra (Mangalica) SK
    Balint Pém (weißer Mohn) SK
    Dreamfarm (Gemüse) SK
    Musik: – die „Loochers“ Fabian und Matze aus Franken. – sie bringen auch Bier aus ihrer fränkischen Heimat mit.

    Kontakte:

    Jörg Bretz wein@bretzjoerg.com
    Michael Andert michael@andert-wein.at
    Vanda Molnar weindochberlin vanda@tranquillo.de

  • Vergiß die Rose nicht – Hinzelmeier • Teil 2

    Vergiß die Rose nicht – Hinzelmeier • Teil 2

    Der Zipfel

    Nun gingen manche Jahre hin, ohne dass Hinzelmeier eine Wiederholung des Wunders erlebt haette; er dachte daher auch ueberall nicht mehr daran, obgleich seine Eltern jung und schoen blieben, wie sie es immer gewesen waren und oftmals auch im Winter der wunderbare Rosenduft sie umgab.

    In dem einsamen Korridor des oberen Stockwerks war Hinzelmeier jetzt nur selten noch zu finden; denn die Katze war vor Alter gestorben und so war seine Schule aus Mangel an Schuelern von selber eingegangen. Es war ihm nun schon fast so, als muesste um einige Jahre der Bart zu wachsen anfangen; da ging er eines Nachmittags wieder in den alten Korridor hinauf, um die weissen Waende zu besichtigen, denn er wollte auf?den Abend das beruehmte Schattenspiel „Nebukadnezar und sein Nussknacker“ zur Auffuehrung bringen. In dieser Absicht war er an das Ende des Ganges gekommen und betrachtete die weisse Querwand von oben bis unten, als er zu seiner Verwunderung den Zipfel eines Schnupftuches daraus hervorhaengen sah. Er bueckte?sich, um es genauer zu betrachten; in der Ecke stand: ‚A.H.‘; das konnte nichts anderes heissen als: ‚Abel Hinzelmeier‘; es war das Schnupftuch seiner Mutter. Nun fing’s in seinem Kopfe an zu schnurren und die Gedanken arbeiteten rueckwaerts, weiter und weiter, bis sie bei dem ersten Kapitel dieser Geschichte ploetzlich Halt machten. Hierauf suchte er das Schnupftuch aus der Wand herauszuziehen, was ihm auch nach?einem etwas schmerzhaften Experimente gluecklich gelang; dann schlug er, wie einst die schoene Frau Abel, dreimal mit dem Tuche gegen die Wand; und „eins—zwei—drei—!“ tat sie sich lautlos voneinander, Hinzelmeier schluepfte hindurch und stand—wohin er am wenigsten zu gelangen dachte—auf dem Hausboden. Aber es war nicht daran zu zweifeln; dort stand der Urgrossmutterschrank mit den wackelkoepfigen Pagoden, daneben seine eigne Wiege und weiterhin das Schaukelpferd, lauter ausgedientes?Geraet; unter dem Balken laengs an eisernen Haken hingen wie immer des Vaters lange Maentel und Reisekragen und drehten sich langsam um sich selbst, wenn der Zug durch die offenen Bodenluken hereinstrich. „Sonderbar!“, sagte Hinzelmeier, „warum ging die Mutter denn doch immer durch die Wand?“ Da er indessen ausser den bekannten Gegenstaenden nichts bemerken konnte, so wollte er durch die Bodentür wieder ins Haus hinabgehen. Allein die Tuer war nicht da. Er stutzte einen Augenblick und meinte anfaenglich, sich nur geirrt zu haben, weil er von einer anderen Seite, als gewoehnlich, hinaufgelangt war. Er wandte sich daher und ging zwischen die Maentel durch nach dem alten Schranke, um sich von hier aus zurechtzufinden; und richtig! dort gegenueber war die Tuer; er begriff nicht, wie er sie hatte uebersehen koennen. Als er aber darauf zuging, erschien ihm ploetzlich wieder alles so fremd, dass er zu zweifeln begann, ob er auch vor der rechten Tuer stehe. Allein so viel er wusste, gab es hier keine andere. Was ihn am meisten verwirrte, war, dass die eiserne Klinke fehlte und auch der Schluessel abgezogen war, der sonst immer aufzustecken pflegte. Er legte daher sein Auge an das Schluesselloch, ob er vielleicht Jemanden auf der Treppe oder dem Vorplatz gewahren koenne, der ihn herabliesse. Zu seinem Erstaunen sah er aber nicht auf die dunkle Treppe, sondern in ein helles, geraeumiges Zimmer, von dessen Dasein er bisher keine Ahnung gehabt hatte.

    In der Mitte desselben gewahrte er einen pyramidenfoermigen Schrein, der von zwei goldschimmernden Tueren verschlossen und mit wunderlicher Schnitzarbeit verziert war. Hinzelmeier wusste nicht recht, ob das?enge Schluesselloch seinen Blick verwirrte, aber es war ihm fast, als wenn die Gestalten der Schlangen und Eidechsen in der braunen Laubgirlande, welche sich an den Kanten hinunterzog, auf und ab raschelten, ja?mitunter sogar die geschmeidigen Koepfe auf den Goldgrund der Tuer hinueberreckten. Dies alles?beschaeftigte den Knaben so, dass er nun erst die schoene Frau Abel und ihren Eheherrn bemerkte, welche mit?geneigtem Haupte vor dem Schreine niedergekniet waren. Unwillkuerlich hielt er den Atem an, um nicht?bemerkt zu werden; und nun hoerte er die Stimmen seiner Eltern in leisem Gesange: Rinke, ranke, Rosenschein, Tu dich auf, du goldner Schrein! Tu dich auf und schliess uns ein, Rinke, ranke, Rosenschein! Waehrend des Gesanges erstarrte in dem Laubwerk das Leben des Gewuermes; die goldenen Tueren gingen langsam auf und zeigten in dem Innern des Schrankes einen kristallenen Becher, in welchem eine?halberschlossene Rose auf schlankem Schafte stand. Allmaehlich oeffnete sich der Kelch; weiter und weiter, bis eins der schimmernden Blaetter sich abloeste und zwischen die Knieenden hinabfiel. Ehe es aber den?Boden erreichte, zerstob es klingend in der Luft und fuellte das Gemach mit rosenrotem Nebel. Ein starker Rosenduft quoll durch das Schluesselloch; der Knabe presste sein Auge an die Oeffnung, aber er gewahrtenichts, als dann und wann ein Leuchten, das in der roten Daemmerung aufbrach und wieder verschwand. Nach einer Weile hoerte er Schritte an der Tuer; er wollte aufspringen, aber ein heftiger Schmerz an der Stirn raubte ihm die Besinnung.

  • ZODELBOLUCH

    ZODELBOLUCH

    Ein naturphilosophisches Bild mit Gedicht in authentisch paracelsischer Tradition im Sinne der Rauhnächte und des Jahresbeginns – verfasst, gemalt und zur Verfügung gestellt von unserem geschätzten Fachvereinsmitglied Theresa Hübler.

    ZODELBOLUCH(), Du himmlisches Tor,
    Schwarz-Weiß-Rot treten durch Dich hervor.
    Zu Deinen wurzeligen Erdfüßen oben am Berg,
    steht unüberwindbar Asklepios mit seinem Feuerzwerg.
    Er hütet den Stamm Deiner stechenden Pflanze,
    welche ist, eine in den hohen Norden gerichtete Palmenlanze.
    Hygäia, die Tochter der Panakeia, liebt es, sich drum herumzudrehen,
    schlängelt sich runter und rauf, wo die großen Vögel und wahren Lüfte wehen.
    Dein Rhythmus ist der ätherische Dreier Schritt,
    glatt, fest und spitz, gedeihend tanzt du im güldenen Schnitt.
    Ummantelst Dich in ein blättriges Jadegrün,
    im Frühjahr Deine lieblich weißen Blütlein blühen.
    Der kristallklare Winter ist Deine Zeit,
    welche ist den unsichtbaren Kräften geweiht.
    Sind’s dazu die Sterne, die um Deine Achse kreisen
    Oder die rot leuchtenden Früchte, die das innenwohnende Feuer uns weisen?
    Vor allem ist’s die tiefschwarze Nacht,
    in der die bezaubernd ruhende Kraft erwacht.
    Mach auf Dein Herz, entzünde das Feuer, ein stark wärmendes Licht,
    sodass der chymische Ofen das geistige Tor aufbricht.
    Vom großen Firmament sollen Tugenden hereinfließen in Wellen,
    damit aus uns allen heilende Künste hervorquellen.
    ZODELBOLUCH, unser herzvoller Greis,
    jetzt hast Du das Lebensglück entfacht auf Deine Weis.
    Ja, sein erhabener Wächter ist der Ilex-Strauch,
    sei dankbar, Du kennst ihn nun auch.
    (
    ) ZODELBOLUCH – Wort/Urklang des Paracelsus für die im Gedicht beschriebene „öffnende Kraft“.

    Text & Bild: Theresa Hübler, www.theresahuebler.at

  • Mensch- Natur- Kosmos

    Mensch- Natur- Kosmos

    Einführung in die Naturphilosophie, authentische Signaturenkunde, spagyrische Handwerkskunst. Praxis: Herstellen eines Rosenhydrolates und Arbeit mit der Perle.
    Vortragender: Paul Friesenbichler
    Termin: Samstag, 29.3.2025, 10.00 – 18.00 Uhr
    Ort: Shambhala/Wien
    Info: erna.janisch@tem-akademie.com
    Hier die Informationen downloaden

  • Iris-Intensiv – Konstitutionsanalyse aus dem Auge

    Iris-Intensiv – Konstitutionsanalyse aus dem Auge

    09. November 2025 bis 08. März 2026

    Vortragender: Friedemann Garvelmann
    Veranstalter: TEM-Akademie, www.tem-akademie.com
    Blockveranstaltung in 2 Teilen:
    Block 1: 09.11 bis 13.11.2025
    Block 2: 08.03.2026 bis 12.03.2026
    Ort: Hotel Sperlhof, Windischgarsten/OÖ
    Voraussetzung: Kenntnisse zu den Grundprinzipien der Humoralmedizin
    Information und Anmeldung: www.tem-akademie.com/termin/iris-intensiv-konstitutionsanalyse-aus-dem-auge-2025

    Mit Friedemann Garvelmann ist es uns möglich, die Iris-Diagnostik so zu vertiefen, dass sie unmittelbar als wertvolles Diagnose-Instrument einsetzbar ist. Dabei wird das Wissen um die Humoralmedizin und ihren Konstitutionstypen erweitert und gestärkt. Die Thematik des Kurses basiert auf der Konstitutionstypologie nach Joachim Broy (modifiziert).

    Alle Konstitutionen werden mit folgenden Aspekten behandelt:

    • Charakterisierende augendiagnostische Merkmale
    • Spezifische pathophysiologische Mechanismen gemäß dem Denk- und Arbeitsmodell der TEN/TEM
    • Typische Merkmale, Symptome und Krankheiten
    • Verknüpfung der im Auge erkennbaren konstitutionellen Merkmale
    • Konstitutionelle Therapiekonzepte mit Schwerpunkt auf Rezepturen mit pflanzlichen und potenzierten Arzneimitteln

    Vorausgesetzt werden folgende Kenntnisse
    Grundprinzipien der Humoralmedizin (Qualitäten und Bedeutung der Säfte in Physiologie und Pathophysiologie, Coctio, Organbezüge).

    Die 2 Blockseminare im Detail:

    Uhrzeiten
    1. Tag: Beginn um 10.00 Uhr sonst jeweils 09.00 – 12.30 und 14.00 – 18.00 Uhr

    Block 1

    • So 30.03.2025
      Allgemeine Konstitutionslehre, Nomenklatur/Terminologie, Zirkuläre Topographie, Sektorale Topographie, Grundsätzliches zu den Zeichen im Auge, Wertungsklassen
    • Mo 31.03.2025
      Lymphatische Konstitution, Sanguinogene (hämatogene) Konstitution, Skrofulose, Exsudative Diathese
    • Di 01.04.2025
      Neurogene Konstitution, Lymphatisch-hyperplastische, Konstitution, Katarrhalisch-rheumatische Konstitution, Lymphatisch-hypoplastische
      Konstitution
    • Mi 02.04.2025
      Oxygenoide Konstitution, Plethorische Konstitution
    • Do 03.04.2025
      Mesenchymal-hypoplastische Konstitution, Allergische Diathese, Nephrogene Konstitution

    Block 2

    • So 09.11.2025
      Chologene (biliäre) Konstitution, Gastrische Konstitution, Azide Diathese.
    • Mo 10.11.2025
      Hydrogenoide Konstitution, Melanchologene (carbo-nitrogenoide) Konstitution, Endokrin-vegetative Konstitution.
    • Di 11.11.2025
      Atonisch-asthenische Konstitution, Spasmophile Diathese.
    • Mi 12.11.2025
      Anämische Konstitution, Psorische Konstitution.
    • Do 13.11.2025
      Ergänzungen, Vertiefung, Fallarbeit

    Kosten: €1.600,00 exkl. MwSt., zuzüglich Hotelpauschale im Seminarzeitraum (2 Übernachtungen): VP|EZ €296,00 / VP|DZ €276,00 pro Person | ohne Nächtigung Fr & So €30,00 / Sa €50,00