Monat: Juni 2024

  • Nachbericht

    Nachbericht

    Die TEM wird gesamteuropäisch – der TEM-Fachverein ist in erster Reihe mit dabei!

    Unter der Schirmherrschaft der UNESCO Österreich tagte in Wien das TEM-Forum, der internationale TEM-Dachverband im Werden, am 14.–16. Juni 2024 in Wien.

    Hier einige Impressionen vom TEM-Forum:

    Der Präsident des Forums, Karl-Heinz Steinmetz, begrüßte die aus mehreren europäischen Ländern angereisten Gäste mit dem klaren Aufruf zur Zusammenarbeit. Dringend notwendig sei die Entwicklung einer global gültigen Standardterminologie, um sicherzustellen, das man sich in der TEM über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verstehe. Michaela Nosek-Licul zeigte in ihrem Beitrag, inwiefern die TEM Teil des immateriellen Kulturerbes ist und formulierte in vier Statements, worauf es ankomme, um dieses Erbe offiziell sichtbar werden zu lassen.

    Harald Hafner beleuchtete darauf die hoffnungfrohen ökonomischen Perspektiven der TEM. Nora Laubstein widmete sich vor allem Ausübung der TEM und forderte die Entwicklung eines kompetenten T&CM-Berufs gemäß nationaler Gesetzgebung und neuer Initiativen in allen europäischen Ländern.

    Meysam Shirzad von der Universität Teheran stellte in seinem Vortrag den Siegeszug der Traditionellen Persischen Medizin im Rahmen der Konventionellen Medizin vor.

    Ein Kurzbeitrag des Präsidenten der GAMED, Wolfgang Marktl, zeigte hingegen ein aktuelles Problem auf: Ärzte und Ärztinnen, die in Österreich traditionelle Naturheilverfahren anwenden, werden von ihren eigenen Kollegen und Kolleginnen ausgegrenzt und Lehrinhalte aus dem akademischen Unterricht entfernt.

    Erna Janisch und PD Dr. habil. Lic. Karl-Heinz Steinmetz 
    beim Unterzeichnen des „Memorandum of Understanding“

    Am Sonntag ging es dann um die nächsten gemeinsame Schritte in Sachen TEM: Vier Arbeitsgruppen (Terminologie & Kommunikation, immaterielles Kulturerbe, Sponsoring & Finanzierung, TEM im Kontext globaler Gesundheitspolitik) gaben Stellungnahmen ab. Ein „Memorandum of Understanding“, das engagierte Verbände und Organisationen mit dem TEM-Forum vereinbaren können, wurde vorgestellt und auch gleich zum ersten Mal unterzeichnet – nämlich von Erna Janisch als Präsidentin des TEM-Fachvereins und von Karl-Heinz Steinmetz als Präsidenten des TEM-Forums.

    Auf der Webseite des TEM-Forums https://tem-forum.org folgen in Kürze weitere Schritte und Infos: Die offizielle TEM-Deklaration Vienna 2024 sowie Details zu den genannten Arbeitsgruppen.

    Und das nächste Jahrestreffen des TEM-Forums ist auch schon in Sicht: Save the Date für den 6. bis 8. Juni 2025 in Piacenza, Italien.

  • Nachbericht

    Nachbericht

    In Spital am Semmering fand das erste TEM-Symposium im Mürztal statt. An zwei Tagen referierten 6 Vortragende zum Thema der Traditionellen Europäischen Medizin.

    Bürgermeisterin Maria Fischer begrüßte die Interessierten sehr herzlich in Spital am Semmering, einem ehemaligen Marienwallfahrtsort mit der Heilwasserquelle Frauenbrunn. Organisiert wurde die Veranstaltung von Heike Dobrovolny (Erster Mürztaler Naturheilverein) für den Veranstalter, dem Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH – LAG Mariazellerland-Mürztal, namentlich Maria Hell, Martina Zisler und Erich Leitenbauer.

    Mag.a Heike Dobrovolny (Organisation), Maria Fischer (Bürgermeisterin Spital/Semmering), Mag. a Maria Hell (Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH – LAG Mariazellerland-Mürztal)

    Thomas Kanitz vom Curhaus Bad Kreuzen führte mit einem Überblick in das Thema ein und berichtete über die jahrhundertelange Tradition von medizinischen Ansätzen in unseren Breiten, welche im Einklang mit der Natur stehen. Die Überlieferungen reichen von der mündlichen Weitergabe heilkundiger Kräuterfrauen über bedeutende Gelehrte wie Hippokrates, Paracelsus und Sebastian Anton Kneipp bis hin zur Klostermedizin von Hildegard von Bingen. Wie solche Überlieferungen in der heutigen Zeit noch seine Berechtigung haben, erläuterte die Gynäkologin Dr. Maringer. Die Mürztalerin Marietta Rothwangl bot einen Einblick in ihr Spezialgebiet, der Gemmotherapie. Die Teilnehmer waren erstaunt über die verborgene Kraft der Knospen. TEMperamentvoll kochen & essen ist Michaela Hauptmanns Motto. Claudia Waldner von der TEM-Akademie Wien erzählte von der Analysemöglichkeit der Irisanalyse und Sabina Toplovec von „Projekt Eine Prise“ brachte „Würze“ in das Symposium. Toplovec größtes Interesse gilt nämlich der Verwendung und Wirkung von Gewürzen. Es gab auch einen praktischen Teil, bei dem die Themen Bewegung, Ernährung und Heilpflanzenwissen im Freien angewendet wurden.

    Thomas Kanitz, Claudia Waldner, Marietta Rothwangl, Michaela Hauptmann, Sabina Toplovec, Heike Dobrovolny, Martina Zisler, Erich Leitenbauer

    Für Stimmung sorgte auch ein TEM-Markt mit regionalen Händlern und Produzenten wie Franz Rinnhofer mit seinen Hochwiesenkräutern, dem Imker Karl Scheifinger, Sabine Putzgruber von der Naturstube in Krieglach, Elke Whisounig von Anders Art Krieglach, Zusana Zilinska von „Die Nische“ in Mürzzuschlag, Buchhandlung Kerbiser mit einer reichen Auswahl an Büchern zu diesem Thema und Wolfgang Fries mit seinem Girschsirup aus dem Biodiversitätswald in Floing.

    Für eine Wiederholung der Veranstaltung sprachen sich die Teilnehmer aus.

    Text und Bilder zur Verfügung gestellt: Mag. Heike Dobrovolny, www.heikedobrovolny.com und TEM-Fachverein, https://relaunch.tem-fachverein.com

  • Save the Date: Saalchtaler heilsame Tage

    Save the Date: Saalchtaler heilsame Tage

    Die wirksamen Kräfte der Musik

    28. – 30. Juni 2024

    Überliefertes Wissen und neue Erkenntnisse am Campus Schloss Oberrain in Unken.

    Der TEH Verein veranstaltet unter dem Titel „Heilsame Tage“ seit 2007 Fachtagungen zum Traditionellen Europäischen Heilwissen.

    Vor dem Hintergrund von regionalen Ressourcen und ihrer einfachen/unkomplizierten Verfügbarkeit waren diese Begegnungen bisher vor allem der Pflanzen- und Kräuterheilkunde gewidmet. Die diesjährige Tagung steht unter einem in unserem kulturellen Verständnis wenig beachteten Thema, nämlich den heilenden Kräften der Musik. Während Klangschalen, Gongs, Trommeln etc. aus den unterschiedlichsten Kulturen mittlerweile selbstverständlich in Therapien ihre Anwendung finden, scheint das Wissen um heimische musikalische Heilmittel und -methoden noch wenig Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Die Anerkennung von überliefertem Erfahrungswissen als erhaltenswertes Erbe beinhaltet den Auftrag, es für kommende Generationen zu sichern. Wir arbeiten intensiv an der Vermittlung dieses Wissens und der Vernetzung von ExpertInnen, Interessierten und assoziierten Berufsgruppen.

    Das Interesse an regional verfügbaren, wirksamen Methoden vor allem zur Erhaltung der Gesundheit ist groß.

    Da wir uns mit dem Thema Musik und Heilung in einen für uns neuen Kontext begeben, erfolgt die Programmerstellung dieses Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Salzburger Volksliedwerk. Vom 28. bis 30. Juni werden Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis verschiedene Aspekte und Möglichkeiten für den Einsatz von Musik im therapeutischen Feld vorstellen, diskutieren und in Workshops vermitteln. Spezielles Augenmerk liegt auf der generationsspezifischen Arbeit wie Einfluss und Anwendung von Musik in der prä- und postnatalen Phase, bei Kleinkindern, in der Altenbetreuung bis zu Erfahrungen mit Demenzkranken und Komapatient:innen.

    Überliefertes und neues Wissen sollen verknüpft und erlebbar gemacht werden.

    Das genaue Programm folgt – wir würden uns freuen, viele von euch zu treffen.

    Text zur Verfügung gestellt: TEH-Verein, www.teh.at/

  • Erlebnisseminar: Zauberpflanzen – Alraune, Haselnuss und Habichtskraut

    Erlebnisseminar: Zauberpflanzen – Alraune, Haselnuss und Habichtskraut

    5.-7. Juli 2024

    Referentin: Dr. Claudia Müller-Ebeling
    Ort: A-5163 Mattsee, Salzburger Seenland, Österreich
    Kontakt: Michael und Daniela Fellner, +43 6217 6749, post@sterntaler-mattsee.at
    Anmeldung: www.sterntaler-mattsee.at/
    Inhalt:
    Manche Pflanzen bezaubern und verzaubern uns. Weil sie besonders schön oder selten sind, an ungewöhnlichen Orten wachsen, erstaunlich heilsam oder berauschend sind. Sie sind umrankt von sagenumwobenen Legenden, wurden mythisch, kultisch, rituell oder biblisch bedeutsam. Manche gelten als Zauberpflanzen mit legendären Zauberkräften oder wurden durch Märchen weltweit bekannt.
    Doch warum wurden Haselnuss und Holunder märchenhaft wichtig? Was machte die Alraune legendär berühmt? Weshalb heißt die unscheinbar in Wiesen gelb-orange blühende Pflanze Habichtskraut und das Nachtkerzengewächs an Waldwegen Hexenkraut? Wie ist die Magie der Blauen Blume der Romantik zu erklären und wie eroberten Zauberpflanzen unsere Phantasie?
    Das Erlebnisseminar bietet Antworten und erhellt kulturelle Hintergründe. Humorvoll sinnlich, mit spannenden Infos, anschaulichen Objekten und musikalisch untermalten Räucherreisen, die individuelle Erkenntnisse inspirieren. In zauberhafter Umgebung, mit lukullischer Verpflegung von Daniela, abendlicher Feuermagie von Michael, umgeben vom Mattsee (mit Bade-Steg).

    Stichworte zum Inhalt:

    • Was sind Zauberpflanzen?
    • Nur „kindischer Zauberkram“ oder wichtig?
    • Zauber, Märchen, Mythos, Magie
    • Was volkstümliche Namen über Pflanzen verraten
    • Pflanzen-Namen: Herkunft + Bedeutung
    • Weshalb uns fasziniert, was wir fürchten
    • Furcht + Faszination
    • Kulturelle Einblicke + Hintergründe

    Beitrag: 287,00 Euro

    Bild und Text zur Verfügung gestellt: Michael & Daniela Fellner, Sterntaler Seminarpension Mattsee, www.sterntaler-mattsee.at

  • WEBINAR: Leicht und vital durch die Sommerzeit

    WEBINAR: Leicht und vital durch die Sommerzeit

    9. Juli 2024

    Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
    Referent: Jo Marty
    Ort: Online
    Anmeldung und Information: https://join.next.edudip.com/

    Mit besonderen Pflanzentinkturen, Oligo Elementen und gezielten Nahrungsmitteln den körperlichen Anforderungen des Hochsommers beschwingt begegnen.

    Während des Hochsommers erfahren wir die stärkste Kraft der Sonne zur Erde. Genau jetzt ist auch die Wirkstoffdichte in den Pflanzen an höchsten, also auch die Heilpflanzen, das Gemüse, Salate tragen jetzt das breiteste Nährstoffspektrum.

    Das ist in der Natur perfekt und präzise eingerichtet, denn genau jetzt braucht der Mensch für seine Eigenregulation Mineralstoffe und Spurenelemente. Der momentane Einstrahlungswinkel der Sonne zur Erde, Wärme, Hitze, die Spannungen in der Atmosphäre (sog. Spheries), die elektrische Kapazität der Luft etc. beanspruchen und fordern unsere Steuerungssysteme.

    Der Vortrag erläutert die Zusammenhänge zwischen der Besonderheit der Sommerzeit und den Beanspruchungen auf den menschlichen Organismus und geht auf die mögliche Unterstützung durch die Phytotinkturen:

    • Arnika / Arnica montana
    • Pfefferminze / Mentha piperita
    • Wassernabel / Centella asiatica
    • Propolis

    Ebenso wird die Verwendung der Elemente aus der Oligotherapie, um dem Sommer mit Elan zu begegnen, erwähnt. Dies hauptsächlich in Bezug auf:

    • Insektenstiche
    • Durchfall
    • Folgen von übermäßigem Sonnengenuss
    • Kreislaufsymptome (Venen leisten in der Sommerzeit Höchstarbeit)
    • Müdigkeit gerade im Urlaub – warum?

    Sie erhalten viele praktische Tipps, um Sommer, Sonne, Ferien und unterwegs sein angenehm und beschwerdefrei zu genießen.

    Ziele:

    Die Teilnehmenden:

    • Wissen um die Einflussfaktoren der Exorhythmen (äußere Faktoren wie Sonneneinstrahlungswinkel der Sonne zur Erde etc.) auf unsere inneren Regulationsvorgänge (Endorhythmen) und die chemischen und physikalischen Prozesse in den Pflanzenzellen. Diese unterliegen ebenfalls den großen äußeren Gegebenheiten wie Sonnenstand, Bodenabstrahlung u.a.m.
    • Kennen die Besonderheiten der porträtierten Phytotinkturen Arnika / Arnica montana
    • Pfefferminze / Mentha piperita
    • Wassernabel / Centella asiatica
    • Propolis
    • und erfassen ihren Verwendungszweck unter dem Aspekt der Anforderungen des Sommers auf den menschlichen Organismus
    • vertiefen ihre Kenntnisse der Anwendung der Oligotherapie bezüglich Venenbeschwerden, Reisedurchfall, Sonnenbrand u.a.m. und sind in der Lage, eigene Rezepturen für die topische Anwendung zu gestalten

    Themen:

    • Der Rhythmus der Jahreszeiten und ihre Auswirkung auf die biologischen Prozesse des Organismus, mit besonderer Berücksichtigung der Sommerzeit.
    • Weshalb Arnika montana, Mentha piperita, Wassernabel und Propolis in der Sommerzeit?
    • Die besondere Zeit des Jahres und die Oligotherapie bezüglich:
    • Insektenstiche, Reisedurchfall, Sonnenbrand und weitere typische Sommerbeschwerden

    Kosten: 20 € exkl. MwSt.

    Aufzeichnung:
    Die Teilnahme am Live-Webinar bewirkt nicht automatisch Zugriff auf eine Aufzeichnung. Wird eine Aufzeichnung zur Verfügung gestellt, gibt es die Möglichkeit zum käuflichen Erwerb auf www.wiedehopf-media.at

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: Phytopharma GmbH & Co.KG, www.phytopharma.at

  • Astromedizin

    Astromedizin

    09. Juli bis 23. November 2024

    Vortragender: Arnold Mayer
    Ort: Hotel Sperlhof, Windischgarsten/OÖ, www.sperlhof.at
    Zielgruppe: TEM-Fortgeschrittene
    Format: 2×5 Tage Blockveranstaltung
    Informationen und Anmeldung: https://www.tem-akademie.com/

    Nach über 15 Jahren Forschung ist die Astromedizin entstanden. Nun ist es so weit! Arnold Mayer gibt seine Erkenntnisse weiter!

    Sein Ziel ist es, dieses verschüttete Erbe wieder nutzbar zu machen! In diesem Blockseminar werden alle Leitbahnen, die Verbindungen mit den Tier-kreiszeichen und Organen in Theorie und Praxis gelehrt und praktiziert.

    Ziel: Mit dem astromedizinischen System der TEM können Krankheitsneigungen, welche sich aus den Prägungen durch den Geburtsmonat und seinen Besonderheiten in Stoffwechsel und Psyche ergeben, erkannt werden. Das Auftreten von Beschwerden und Symptomen im Verlauf von „Adern“ (Leitbahnen) der Tierkreiszeichen ermöglichen die diagnostischen Zuordnungen zu vernetzten Organkomplexen. Dadurch wird auch der therapeutische Zugang erleichtert, erweitert und besser individualisierbar.

    Zielgruppe: TEM-Fortgeschrittene, die ihre Bandbreite an Diagnose und Therapie erweitern wollen, um den Menschen in seiner Ganzheit zu erkennen und ihn optimal zu unterstützen. Es ist anwendbar im Sinne einer europäischen Akupunktur, für manuelle Therapie, für die Schröpf- und Baunscheidt-Therapie und für die Arzneibehandlung.

    Format Blockveranstaltung:
    Block 1 (5 Tage): 09.07. bis 13.07.2024
    Block 2 (5 Tage): 19.11. bis 23.11.2024

    Inhalte:

    Die europäische Wurzel der Akupunktur
    Der Fund des Ötzi war in mehrfacher Hinsicht eine Sensation. Eine davon ist, dass Ötzi wahrscheinlich mit Akupunktur behandelt wurde. Denn er trägt Tätowierungen am Körper, welche nicht nur alle auf bekannten Akupunkturstellen liegen, sondern diese tätowierten Stellen würden in einer modernen Akupunkturbehandlung ausgewählt werden zur Therapie der Beschwerden unter denen Ötzi gelitten hat. Sensationell daran ist, dass diese Behandlungsmethode in China erst 2000 Jahre später auftaucht. Es gibt mutmaßlich auch eine europäische Wurzel der Akupunktur und der Leitbahnenlehre und diese Lehre war während der beginnenden Bronzezeit bereits als vollständiges System ausgereift.

    Lass-und Brennstellen
    Bei der Betrachtung von sogenannten Aderlass- und Brennstellentafeln aus Mittelalter und Renaissance fällt auf, dass diese Stellen über den ganzen Körper verteilt sind. Sie beschränken sich also nicht auf die Blutgefäße der Arme. Diese Lass und Brennstellen sind interessanterweise deckungsgleich mit Akupunkturstellen der TCM. Vergleicht man die Indikationen der Stellen, die in den Lass- und Brennstellen-Tafeln angegeben sind, mit den Indikationen deckungsgleicher Akupunkturpunkte, bekommt man identische Indikationen und Wirkungen genannt.

    Tierkreiszeichenzyklus und Chronobiologie
    Die Tierkreiszeichen dienten in Vorzeiten als Zeitmaßsystem, sie markierten den Zyklus des Jahreslaufes. Dabei wurden die chronobiologischen Besonderheiten der Tages- und Jahreszeiten mit den Metaphern der Tierkreiszeichen bildhaft beschrieben. Es ging dabei also nicht um die Deutung himmelsmechanischer Phänomene, sondern um die Einordnung sehr greifbarer Phänomene cirkadianer und cirkaanualer Rhythmen (biologische Tages- und Jahresrhythmen). Bei einer Übertragung des Tierkreiszeichenzyklus auf den Tageszyklus ergibt sich ein Funktionszyklus, der chronobiologische Rhythmen im Stoffwechsel und Organfunktionen beschreibt. Die Funktionen der Leitbahnen lassen sich tatsächlich zwanglos auf die medizinische Bedeutung der Tierkreiszeichen übertragen.

    Folder zum Downloaden: Download
    Kosten: 1.600 Euro exkl.- USt.

    Text zur Verfügung gestellt: Erna Janisch, TEM-Akademie, www.tem-akademie.com

  • Hitze im Körper

    Hitze im Körper

    Hitze im Körper: Schweißausbrüche, roter Kopf, Unruhe. Gemäß der TEM ist daran oft nicht so sehr die Sommerhitze schuld, denn es gibt auch inneres Feuer in Magen, Herz und Leber, das aus dem Ruder laufen kann. Hier InstiTEM-Tipps, was Du gegen das „lodernde Feuer“ tun kannst. …

    Hitze im Körper
    Für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist es wichtig, dass wir auf der thermischen Achse – heiß vs. kalt – in unserer persönlichen Mitte liegen. Aber immer wieder kann es passieren, dass Hitze im Körper überschießt und wir uns ziemlich unwohl fühlen:

    • Ist Dir oft heiß?
    • Schwitzt Du viel?
    • Hast Du ein rotes Gesicht oder rote Wangen?
    • Bist Du innerlich unruhig oder aufgedreht?
    • Neigst Du zu Entzündungen?

    Dann liegt das an einem Zuviel am Element Feuer! Diese Wärme wird natürlich ein Stück weit auch durch äußere heiße Temperaturen getriggert, aber letztlich handelt es sich um eine innere Stoffwechselreaktion. Wenn das Feuer überhandnimmt – oder die Gelbgalle überschießt, wie sich die TEM ausdrückt –, dann sollten wir folgende Tipps beachten, um die Körperwärme zu regulieren:

    • Vermeide scharf-erhitzende Gewürze.
    • Lasse Knoblauch und vor allem auch rohe Zwiebeln vorübergehen ganz weg.
    • Reduziere den Konsum von Kaffee und Alkohol.
    • Erhöhe den Anteil an gekochtem Gemüse in Deiner Ernährung.
    • Verzichte auf gegrilltes, frittiertes und scharf angebratenes Fleisch.
    • Minimiere Leistungsdruck, Zeitdruck und Hektik in Deinem Leben.
    • Stelle Dich Deinem heruntergeschluckten Ärger und entschärfe ihn.

    Drei Hitze-Organe der TEM
    In der Traditionellen Europäischen Medizin gelten Herz, Leber und Magen als besondere Hitze-Orte, in denen inneres Feuer sich sammeln und, im Bild gesprochen, durch Wind emporschlagen kann:

    • Herz-Hitze: Einschlafstörungen, schnelles Sprechen, Herzklopfen und -rasen, Bläschen auf Zunge und im Mund, Nervosität und Unruhe.
    • Leber-Hitze: Heißer Kopf, Neigung zu Bluthochdruck, Migräne, Tinnitus und Schwindel, rote Augen, starke Menstruationsblutung (bei Frauen).
    • Magen-Hitze: Brennende Magenschmerzen, Sodbrennen (Reflux) mit Durst auf kühle Getränke, ständiges Hungergefühl, Rachenschmerzen.

    Hier ein paar TEM-Ratschläge, was Du dagegen machen und wie Du ein Zuviel an Feuer besänftigen kannst:

    • Herz-Hitze: Ergänze Dein gekochtes Mittagessen mit Blattsalaten und fermentiertem Gemüse. Reduziere den Konsum von Kaffee drastisch. Lavendel und Rose sind besonders wirksamen Heilpflanzen, etwa als Tee.
    • Leber-Hitze: Iss Stangensellerie, Sprossen, Zucchini und Brokkoli; trinke als passenden Heilpflanzentee zum Beispiel Löwenzahn und Labkraut.
    • Magen-Hitze: Nimm Dein Essen langsam und bewusst zu Dir, konsumiere bevorzugterweise saftig zubereitete Speisen wie Gemüsesuppen (ohne Knoblauch und Zwiebeln). Zwei Heilpflanzen, die Dir besonders gut tun, sind Kamille und Käsepappel.

    InstiTEM-(Veranstaltungs)-Tipp:
    Wenn Du mehr über das Element Feuer, die Gelbgalle, die Schlüsselorgane und die TEM-Ernährungslehre wissen möchtest, dann empfehlen wir Dir besonders:

    Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.

    Text und Bild zur Verfügung gestellt: PD Dr. habil Lic. Karl-Heinz Steinmetz, InstiTEM, www.institem.com

  • Nachbericht: Apotheken-Gespräch

    Nachbericht: Apotheken-Gespräch

    Beim TEM Apotheken-Gespräch in der St. Charles Apotheke in Wien wurden einen ganzen Abend lang die Nachtschattengewächse in den Mittelpunkt unserer Gespräche gestellt. Es war ein sehr informativer, anregender Abend, an dem wir auch kulinarisch mit herrlichen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Unser Gastgeber der St. Charles Apotheke, Herr Mag. pharm. Alexander Ehrmann servierte Finger-Food und Aufstriche zubereitet aus nachtschattigen Gewächsen wie Erdäpfel und Melanzani.

    Ein weiteres Highlight dieses Abends stellte die praktische Arbeit in der Aromatherapie dar. Begleitet von Pharmazeutin Frau Mag.a Susanne Hofmann, durften wir selbst Mischungen zusammenstellen und uns von den herrlichen Duftkompositionen begeistern lassen. Im Anschluss philosophierten wir mit Manfred Hofer über Respekt und Achtsamkeit. Alles in allem ein inspirierender und köstlicher Abend!

    Text und Bilder zur Verfügung gestellt: Erna Janisch, Vorsitzende TEM-Fachverein und Leiterin der TEM-Akademie, www.tem-akademie.at

  • Nachbericht TEM-Forum

    Nachbericht TEM-Forum

    Die TEM wird gesamteuropäisch – der TEM-Fachverein ist in erster Reihe mit dabei!

    Unter der Schirmherrschaft der UNESCO Österreich tagte in Wien das TEM-Forum, der internationale TEM-Dachverband im Werden, am 14.–16. Juni 2024 in Wien.

    Hier einige Impressionen vom TEM-Forum:

    Der Präsident des Forums, Karl-Heinz Steinmetz, begrüßte die aus mehreren europäischen Ländern angereisten Gäste mit dem klaren Aufruf zur Zusammenarbeit. Dringend notwendig sei die Entwicklung einer global gültigen Standardterminologie, um sicherzustellen, das man sich in der TEM über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verstehe. Michaela Nosek-Licul zeigte in ihrem Beitrag, inwiefern die TEM Teil des immateriellen Kulturerbes ist und formulierte in vier Statements, worauf es ankomme, um dieses Erbe offiziell sichtbar werden zu lassen.

    Harald Hafner beleuchtete darauf die hoffnungfrohen ökonomischen Perspektiven der TEM. Nora Laubstein widmete sich vor allem Ausübung der TEM und forderte die Entwicklung eines kompetenten T&CM-Berufs gemäß nationaler Gesetzgebung und neuer Initiativen in allen europäischen Ländern.

    Meysam Shirzad von der Universität Teheran stellte in seinem Vortrag den Siegeszug der Traditionellen Persischen Medizin im Rahmen der Konventionellen Medizin vor.

    Ein Kurzbeitrag des Präsidenten der GAMED, Wolfgang Marktl, zeigte hingegen ein aktuelles Problem auf: Ärzte und Ärztinnen, die in Österreich traditionelle Naturheilverfahren anwenden, werden von ihren eigenen Kollegen und Kolleginnen ausgegrenzt und Lehrinhalte aus dem akademischen Unterricht entfernt.

    Erna Janisch und PD Dr. habil. Lic. Karl-Heinz Steinmetz 
    beim Unterzeichnen des „Memorandum of Understanding“

    Am Sonntag ging es dann um die nächsten gemeinsame Schritte in Sachen TEM: Vier Arbeitsgruppen (Terminologie & Kommunikation, immaterielles Kulturerbe, Sponsoring & Finanzierung, TEM im Kontext globaler Gesundheitspolitik) gaben Stellungnahmen ab. Ein „Memorandum of Understanding“, das engagierte Verbände und Organisationen mit dem TEM-Forum vereinbaren können, wurde vorgestellt und auch gleich zum ersten Mal unterzeichnet – nämlich von Erna Janisch als Präsidentin des TEM-Fachvereins und von Karl-Heinz Steinmetz als Präsidenten des TEM-Forums.

    Auf der Webseite des TEM-Forums https://tem-forum.org folgen in Kürze weitere Schritte und Infos: Die offizielle TEM-Deklaration Vienna 2024 sowie Details zu den genannten Arbeitsgruppen.

    Und das nächste Jahrestreffen des TEM-Forums ist auch schon in Sicht: Save the Date für den 6. bis 8. Juni 2025 in Piacenza, Italien.

  • Nachbericht: TEM-Symposium in Spital am Semmering

    Nachbericht: TEM-Symposium in Spital am Semmering

    In Spital am Semmering fand das erste TEM-Symposium im Mürztal statt. An zwei Tagen referierten 6 Vortragende zum Thema der Traditionellen Europäischen Medizin.

    Bürgermeisterin Maria Fischer begrüßte die Interessierten sehr herzlich in Spital am Semmering, einem ehemaligen Marienwallfahrtsort mit der Heilwasserquelle Frauenbrunn. Organisiert wurde die Veranstaltung von Heike Dobrovolny (Erster Mürztaler Naturheilverein) für den Veranstalter, dem Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH – LAG Mariazellerland-Mürztal, namentlich Maria Hell, Martina Zisler und Erich Leitenbauer.

    Mag.a Heike Dobrovolny (Organisation), Maria Fischer (Bürgermeisterin Spital/Semmering), Mag. a Maria Hell (Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH – LAG Mariazellerland-Mürztal)

    Thomas Kanitz vom Curhaus Bad Kreuzen führte mit einem Überblick in das Thema ein und berichtete über die jahrhundertelange Tradition von medizinischen Ansätzen in unseren Breiten, welche im Einklang mit der Natur stehen. Die Überlieferungen reichen von der mündlichen Weitergabe heilkundiger Kräuterfrauen über bedeutende Gelehrte wie Hippokrates, Paracelsus und Sebastian Anton Kneipp bis hin zur Klostermedizin von Hildegard von Bingen. Wie solche Überlieferungen in der heutigen Zeit noch seine Berechtigung haben, erläuterte die Gynäkologin Dr. Maringer. Die Mürztalerin Marietta Rothwangl bot einen Einblick in ihr Spezialgebiet, der Gemmotherapie. Die Teilnehmer waren erstaunt über die verborgene Kraft der Knospen. TEMperamentvoll kochen & essen ist Michaela Hauptmanns Motto. Claudia Waldner von der TEM-Akademie Wien erzählte von der Analysemöglichkeit der Irisanalyse und Sabina Toplovec von „Projekt Eine Prise“ brachte „Würze“ in das Symposium. Toplovec größtes Interesse gilt nämlich der Verwendung und Wirkung von Gewürzen. Es gab auch einen praktischen Teil, bei dem die Themen Bewegung, Ernährung und Heilpflanzenwissen im Freien angewendet wurden.

    Thomas Kanitz, Claudia Waldner, Marietta Rothwangl, Michaela Hauptmann, Sabina Toplovec, Heike Dobrovolny, Martina Zisler, Erich Leitenbauer

    Für Stimmung sorgte auch ein TEM-Markt mit regionalen Händlern und Produzenten wie Franz Rinnhofer mit seinen Hochwiesenkräutern, dem Imker Karl Scheifinger, Sabine Putzgruber von der Naturstube in Krieglach, Elke Whisounig von Anders Art Krieglach, Zusana Zilinska von „Die Nische“ in Mürzzuschlag, Buchhandlung Kerbiser mit einer reichen Auswahl an Büchern zu diesem Thema und Wolfgang Fries mit seinem Girschsirup aus dem Biodiversitätswald in Floing.

    Für eine Wiederholung der Veranstaltung sprachen sich die Teilnehmer aus.

    Text und Bilder zur Verfügung gestellt: Mag. Heike Dobrovolny, www.heikedobrovolny.com und TEM-Fachverein, https://relaunch.tem-fachverein.com